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Sport in der Prignitz

19. Oktober 2017 | 14:50 Uhr

Handball : Anständig verabschiedet

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballer vom PHC Wittenberge verlieren letztes Brandenburgliga-Heimspiel der Saison gegen Grünheide mit 27:29 (15:14)

von
erstellt am 27.Apr.2014 | 16:29 Uhr

Die Handballer vom PHC Wittenberge haben in der Brandenburgliga eine weitere Überraschung verpasst. Trotz einer engagierten Vorstellung verloren die Schützlinge des Trainerduos Detlef Bebber/Gunnar Beuthling ihr letztes Heimspiel der Saison gegen den favorisierten Tabellenzweiten, Grünheider SV, knapp mit mit 27:29 (15:14). Vor dem abschließendem Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim SV Brandenburg-West ist dem Aufsteiger der 6. Tabellenplatz aber sicher.

„Es war ein schönes, temporeiches und vor allem in der ersten Halbzeit offenes Spiel. Die Jungs haben sich wie versprochen anständig von unserem Heimpublikum verabschiedet“, war Gunnar Beuthling, trotz der Niederlage, zufrieden.

Im ersten Abschnitt lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. So wechselte die Führung ständig. Das der PHC dennoch mit einer 15:14-Führung in die Halbzeitpause ging, war auch Christian Walenciak zu verdanken. „Walle“ war in seiner unnachahmlichen Art von der Grünheider Abwehr kaum zu stoppen und nicht umsonst mit sieben Treffern am Ende bester PHC-Torschütze.

Im zweiten Abschnitt gingen die Gäste „mit ihrem tollen Torwart“ (Beuthling) noch aggressiver zu Werke, glichen aus und zogen schließlich auf vier Tore davon (23:27/53.). Zwar kamen die Wittenberger nach einem Kontertor von Matthias Richter noch einmal auf 26:27 heran, doch die routinierten Grünheider ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.


Ex-Trainer Janott löst Versprechen ein


Enttäuscht waren die wieder zahlreich in die OSZ-Halle gepilgerten Fans aber keineswegs. Auch Andreas Janott nicht. Der war in der Saison 2008/09 Trainer der PHC-Herren, gab sein Amt aber aus beruflichen Gründen wieder auf. Die Entwicklung der Wittenberger behielt Janott aber stets im Auge, weilte mehrmals bei Heimspielen in der Halle. Am Sonnabend löste er nun ein Versprechen ein und betätigte sich im selbstentworfenen PHC-Shirt („Wischmops“) als Hallenwischer. „Ich hab den Jungs angeboten: wenn ihr mehr als 20 Punkte holt, wische ich für euch“, verriet Andreas Janott seine Beweggründe, gab aber zu: „Ich habe es der Mannschaft aber auch zugetraut. Die Jungs haben für einen Aufsteiger eine geile Saison gespielt.“ Für Janott haben seine Nachfolger, Tonci Druskovic und Boris Linnemann, zwar ihre Fußspuren als Trainer hinterlassen, „den größten Anteil am Erfolg haben aber die beiden Wittenberger“, zollt der Ex-Coach dem Trainergespann Bebber/Beuthling ein dickes Lob.

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