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Sport in der Prignitz

23. Oktober 2017 | 02:53 Uhr

Reiten : Amazonen retten die Ehre

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Chantal Rose und Julia Ehrhorn sichern sich bei Berlin-Brandenburgischen Landesmeisterschaften Dressur- und Springen Rang eins und drei

Bei den Berlin-Brandenburgischen Landesmeisterschaften im Dressur- und Springreiten 2016 wurden am Wochenende elf Landesmeistertitel vergeben. Erfreulich aus Prignitzer Sicht: Mit Chantal Rose (RSG Pritzwalk) und Julia Ehrhorn (RFV Uenze) landeten gleich zwei Amazonen in der Junioren-Konkurrenz auf dem Podest.

4000 Besucher verfolgten an den vier Turniertagen feinen Reitsport im Dressurviereck und auf dem Parcours. 1500 Starts wurden in den zwei Dressurvierecken und auf dem Springplatz durch das Glockenzeichen der Richter freigegeben.

Zum 9. Mal waren der RFV des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt und die Neustädter Gestüte hervorragende Gastgeber für Landesmeisterschaften. Seit sieben Jahren finden die Meisterschaften auf dem wundervollen Gestütsgelände unter hervorragenden Bedingungen statt. „Wir sind sehr gern Gastgeber“, sagt Udo Hildebrand, Vorsitzender des RFV Neustadt (Dosse) und Sattelmeister auf dem Gestüt. „Die Zusammenarbeit vom Gestüt, Landesverband und vom Reitverein hat sich super eingespielt. Inzwischen sind wir ein erfahrenes Team“, lobt er die Vorbereitung und Durchführung des sportlichen Höhepunktes auf dem weitläufigen Gelände der Neustädter Gestüte - dem „Sanssouci der Pferde“.

Zu den drei Reiterinnen, die des Vorjahres-Titel verteidigen, zählte Chantal Rose, die mit Charewa wiederum Landesmeister der Junioren im Springreiten wurde. „Ich freue mich über den Titel, aber noch mehr freue ich mich über Platz drei hinter Heiko Schmidt und André Thieme in der Springprüfung der Klasse S“, sagte die 15-jährige begeistert.

Groß war die Freude bei den Prignitzern, als die 18-jährige Julia Ehrhorn mit Leticia nach Platz sechs im M-Zwei-Sterne-Springen noch auf den Bronzerang springen konnte. Lukas Burmeister Lukas Burmeister (RSG Pritzwalk) landete in der Endabrechnung auf Rang neun.

Den Titel der Championatssieger der Kreisreiterverbände konnten die Prignitzer allerdings nicht verteidigen. Robert Bruhns (PSV Quitzow) mit Gepsom und Chantal Rose mit Charewa blieben zwar fehlerfrei, aber Lukas Burmeister schied mit Cora aus. Da sich kein vierter Prignitzer fand, hatte Maik Wernicke als Mannschaftsführer den Berliner Riad Landousi „geborgt“, aber auch der beendetet den Parcours nicht. Damit gab es für die Prignitz keine Wertung.

Robert Bruhns hatte desn Titel bis zur 3. Wertungsprüfung noch vor Augen, führte am Turniersonntag noch die Riege der Springreiter an. Laura Strehmel vom gastgebenden RFV und Frank Krückel (Springclub Neuhäsen) blieben im entscheidenden Springen fehlerfrei. Um vorn zu bleiben, durfte sich Bruhns mit seinem Hengst Gepsom keinen Springfehler erlauben. „Der Hengst spring ja vom Feinsten“, hörte man am Rande des Parcours vom Fachpublikum. Aber es sollt auch in diesem Jahr nicht sein – zwei Fehler – und der Traum vom Landesmeistertitel, von dem der Ausbilder seit einigen Jahren träumt, war wieder einmal geplatzt.

Das gilt es allerdings schnell zu vergessen, denn schon ab morgen startet Robert Bruhns beim Drei-Sterne-CSI in Groß Viegeln bei den DKB-Pferdewochen Rostock auf der Reitanlage von Holger Wulschner.
 

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