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Reiten : Amazonen-Quartett im Parcours erfolgreich

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Prignitzerinnen starten erfolgreich beim CSI in Neustadt (Dosse) / Sieg für Brandenburg I im Teamwettbewerb

Die 17. Auflage des CSI Neustadt (Dosse) in der Graf von Lindenau-Halle bot auch den jungen Reiterinnen und Reitern die Chance auf einen Start auf internationalem Parkett. Die beiden Amazonen Chantal Rose (Pritzwalk) und Julia Ehrhorn (Kletzke) vertraten die Prignitz. Beide Reiterinnen gehörten jeweils einem Team des Landesverbandes Pferdesport Berlin-Brandenburg an. Die Abiturientin Chantal Rose startete im siegreichen Team.

An der Seite von Friederike Eggersmann und Saskia Ohrmund, beide RFV Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse), und Anna Jurisch (Ravensberge) konnte sie ganz vorn auf die Ehrenrunde gehen. Julia Ehrhorn belegte auf der 15-jährigen Schimmelstute Caprice den dritten Platz mit der Mannschaft Berlin-Brandenburg II. Platz zwei in der Teamwertung ging nach Mecklenburg-Vorpommern.

Durch einen halben Zeitstrafpunkt auf Armani verschenkte Chantal Rose eine weitere Platzierung in der Einzelwertung. Den Sieg sicherte sich Saskia Ohrmund auf ihrer tschechischen Stute Tabita. Indirekt ging damit der Einzelsieg auch in die Prignitz, denn die Auszubildende wird durch den Wittenberger Unternehmer Kurt Treger unterstützt, der seine Reiterin bei der Ehrenrunde natürlich besonders bejubelte.

Ähnlich war es dann auch beim zweiten Start der Nachwuchsreiter, der den jungen Startern aus Ostdeutschland vorbehalten war. Acht Reiterinnen erreichten die Siegerrunde der Springprüfung Klasse S*, darunter Friederike Eggersmann, Saskia Ohrmund und Chantal Rose, mit einer „weißen Weste“, also fehlerfrei. Schnell war Ohrmund mit Tabita unterwegs, leistete sich aber genau wie Rose auf Charewa einen Abwurf.

Als letzte Starterin hatte es Eggersmann in der Hand. Sie ritt mit Calotta auf eine sichere Doppel-Null-Runde und sicherte sich damit den Sieg. „Ich gönne es ihr von Herzen. In letzte Zeit hatte sie hinter Saskia oft das Nachsehen“, gratuliert Treger der Siegerin.

Ehrhorn gelang nach zwei Abwürfen nicht der Sprung in die Siegerrunde, aber es war für das Reiter-Pferd-Paar auch erst der zweite Turnierstart. Die Reiterin hat das Pferd seit einem Monat unter dem Sattel auf der Anlage ihres Chefs Jan Peters in Baitz. Dort wird sie bis zum Studienbeginn reiten. Dies ist auch der Grund, warum die Prignitzerin nicht mehr für den RFV Uenze sondern für den RFV Schwanebeck an den Start geht.

Die vier Amazonen, die den Zuschauern auf den Prignitzer Turnieren bestens bekannt sind, werden schon in der kommenden Woche wieder aufeinandertreffen. Beim Finale des Eggersmann-Junior-Cups auf dem FEI-Weltcupturnier Partner Pferd in den Messehallen Leipzig geht es erneut um Sieg und Platzierungen, und um die „Rangierung“ untereinander.

Auch der Prignitzer Robert Bruhns (Seetz) hatte vom Veranstalter des CSI Neustadt, dem Hamburger Unternehmer Herbert Ulonska, einen Startplatz beim CSI erhalten. Mit Le Cequilo startete er in der Internationalen Youngstertour in der Graf von Lindenau-Halle. Der achtjährige DSP-Wallach war noch ein wenig mit den zahlreichen Eindrücken in der Halle beschäftigt und machte dadurch Springfehler. Bruhns weiß aber, dass man die weitere Ausbildung darauf aufbauen kann.  

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