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Fussball : Am Ende wird der Kader schmal

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Platz drei und Pokalfinale: Veritas-Trainer Christian Krause mit erster Saison zufrieden

von
erstellt am 19.Jul.2017 | 22:38 Uhr

Wenn die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese heute in die Vorbereitung auf die bevorstehende Saison 2017/18 starten, dann geht auch noch mal ein Blick zurück auf die Serie 2016/17 in der Landesklasse West. An deren Ende stand der 3. Platz mit 59 Punkten und 63:35 Toren. Der Abstand zum Staffelsieger und Landesliga-Aufsteiger Hansa Wittstock betrug 16 Punkte, der zur zweitplatzierten Elf von Fortuna Babelsberg sechs Zähler.

„Für die erste Saison war das keine schlechte Serie. 59 Punkte gab es seit 13 Jahren nicht mehr auf Landesebene“, sagt Veritas-Trainer Christian Krause, der zusammen mit Manuel Roeseler die Mannschaft vor Jahresfrist übernommen hatte. Dazu standen die Wittenberger nach 2015 zum zweiten Mal im Kreispokalfinale. Wenn auch dieses 0:4 gegen Wittstock verloren ging, so qualifizierten sie sich durch den Hansa-Aufstieg für den Landespokal 2017/18. „Das Kreispokalfinale in Wittenberge vor 720 Zuschauern, das war natürlich ein Höhepunkt“, erinnert sich der Coach.

Vom Pokal zu den Punktspielen. „Die Rückrunde war ein Spiegelbild unserer Hinrunde. Den Anfang haben wir verschlafen, dann eine Serie hingelegt und gegen Ende war die Luft raus“, erkennt Christian Krause Parallelen zur ersten Halbserie. Damals startete Veritas schwach, holte dann bis zur Winterpause aus zehn Spielen bei neun Siegen und einem Unentschieden 28 Punkte. Nach der Pause verloren die Wittenberger drei der ersten vier Spiele, aus den folgenden sechs Partien sammelten sie dann 16 Zähler. Aber nach dem 1:2 in Seddin Anfang Mai war die Luft wirklich raus.

In den restlichen fünf Begegnungen blieb das Team ungeschlagen. Aber der im Laufe der gesamten Spielzeit durch Abgänge, Verletzungen, Sperren oder Beruf sich reduzierende Kader lief auf Reserve. „Es kam dann halt alles zusammen“, sagt der Trainer, der zuletzt kaum Wechselmöglichkeiten hatte.

Vielleicht gerade deshalb lobt Christian Krause sein Team nochmal ausdrücklich. Auch einzelne Akteure: „Dennis Gekke war in der ersten Halbserie sehr stark, Philipp Petraschek in der Rückrunde auf der für ihn ungewohnten Sechser-Position, Christoph Nitsche hat wohl keinen Zweikampf verloren, Sebastian Metschulat spielte stark, auch Tobias Bober. Aber eigentlich gehört der gesamten Mannschaft ein Kompliment.“

Der erfolgreichste Torschütze in Punktspielen war Tobias Bober mit 14 Treffern. Dann folgten Hans Michael Haase (12), Sebastian Metschulat (9), Christoph Nitsche (5), Alexander Helzel, Marvin Michitsch (je 4), Sina Dabirifahd (3), Norman Hurlbrink, Marc Michitsch, Philipp Petraschek (je 2), Benjamin Cudjoe, Patrick Dieckhoff, Dennis Gekke, Benjamin Kampehl, Christian Münster (je 1). Dazu kam ein Eigentor.

Personell wird sich in der neuen Saison nichts ändern. Bislang gibt es weder Zu- noch Abgänge. „Mit dem schmalen Kader werden wir noch enger zusammenrücken müssen. Mal sehen, wie wir in die Saison reinkommen“, erklärt Christian Krause. Der erste Test ist am Samstag um 14 Uhr in Breese gegen den Pritzwalker FHV 03.  

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