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Sport in der Prignitz

25. November 2017 | 05:13 Uhr

Handball : Am Ende ging die Puste aus

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballer vom PHC Wittenberge kassieren in der Brandenburgliga 30:33-Heimniederlage gegen Teltow/Ruhlsdorf

von
erstellt am 11.Apr.2016 | 07:22 Uhr

Die Männer vom PHC Wittenberge haben in der Handball-Brandenburgliga eine weitere Überraschung verpasst. Die Prignitzer verloren ihr Punktspiel gegen den Tabellenzweiten HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf in der heimischen OSZ-Halle mit 30:33 (15:14). Mit nun 15:25 Punkten liegen die Elbestädter aber weiter auf Platz acht in der Tabelle.

Trotz der Niederlage lieferte die Mannschaft von Trainer Marcin Feliks dem Favoriten lange einen packenden Kampf. „Schade, in den letzten Spielminuten ist uns etwas die Luft ausgegangen. Ein Punkt oder sogar ein Sieg waren durchaus drin“, sagte PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski nach der unterhaltsamen Partie, gab aber auch zu: „Am Ende waren die Gäste das cleverere Team und haben ihren Freiraum gnadenlos genutzt.“

In der Tat boten die Gastgeber dem Tabellenzweiten lange einen Kampf auf Augenhöhe. Zwar bestimmte der Favorit die Anfangsviertelstunde und lag zunächst ständig in Front. Doch vier Minuten vor der Pausensirene sorgte Christian Walenciak mit zwei Treffern in Folge für die 13:11-Führung der Heimsieben (26.). Beim Spielstand von 15:14 für den PHC wurden die Seiten gewechselt.

Zehn Minuten hielten die Gastgeber im zweiten Abschnitt den Vorsprung, dann ging Teltow/Ruhlsdorf wieder in Front. Doch die Gastgeber um den sicheren Siebenmeterschützen und am Ende mit neun Toren erfolgreichsten Werfer, Martin Giske, ließen sich nicht abschütteln. Als Matthias Richter einen Konter in der 50. Minute mit dem Treffer zum 29:27 abschloss, lag eine Überraschung in der Luft.

Doch die Gäste hatten in Enrico Bolduan einen glänzenden Spielgestalter. Den hatte die PHC-Abwehr lange gut im Griff. Doch in der Schlussphase waren es gerade Bolduan und Rechtsaußen Julien Brehmer (9 Tore), die das Spiel zu Gunsten der Gäste entschieden.

Aus den letzten beiden Begegnungen beim HSV Wildau (16. April) und daheim gegen den SSV Falkensee (23. April) benötigen die Wittenberger noch einen Punkt, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.  


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