Fussball : Alljährlich grüßt der ESV

Erneut Meister der Frauen-Kreisliga Prignitz/Ruppin: Das Team des ESV Wittenberge, das in allen zehn Spielen den Rasen als Sieger verließ, zusammen mit dem Vorsitzenden des Fußballkreises Klaus-Peter Kohn, der die Siegerehrung vornahm.
Erneut Meister der Frauen-Kreisliga Prignitz/Ruppin: Das Team des ESV Wittenberge, das in allen zehn Spielen den Rasen als Sieger verließ, zusammen mit dem Vorsitzenden des Fußballkreises Klaus-Peter Kohn, der die Siegerehrung vornahm.

Wittenberger Fußballerinnen erneut Kreismeister

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15. Juni 2015, 05:08 Uhr

Schon lange standen die Fußballerinnen des ESV Wittenberge als Meister der Frauen-Kreisliga Prignitz/Ruppin fest. Nach dem gestrigen letzten Punktspiel, dem 5:1 (1:0) gegen den SSV Einheit Perleberg, bekam der Seriensieger auch seine Trophäe. Überreicht hat sie der Vorsitzende des Fußballkreises, Klaus-Peter Kohn.

Bevor dann Spielführerin Marlene Knoll den Pokal in die Höhe streckte, lag hinter den Wittenbergerinnen doch ein hartes Stück Arbeit. Wie schon beim knappen 1:0-Erfolg im Hinspiel machte das Einheit-Team dem Favoriten das Leben schwer. So ging der ESV auch diesmal nur mit einem 1:0 von Anika Ditten in die Pause.

Perleberg lauerte auf seine Chance. Und als sie dann da war, nutzte Andrea Giencke diese zum etwas überraschenden 1:1. Doch die Wittenbergerinnen schlugen zurück. Auf Pass von Anika Ditten erzielte Marlene Knoll mit einem Linksschuss das 2:1. So langsam schwanden bei den Gästen die Kräften, der ESV legte durch Maria Komarowsky und Vanessa Becker zum 4:1 nach den.

Den Schlusspunkt setzte Routinier Bianca Göttling. Per Knie beförderte sie eine scharfe Eingabe von Marlene Knoll über die Linie. „Das war geplant. Habe mir den Ball von ihr gefordert“, erteilte die Torschützin allen möglichen Zufallsgedanken eine klare Absage. Ihre wievielte Meisterschaft das ist, weiß Bianca Göttling nicht. Aber jede hat ihre Bedeutung: „Ich freue mich für die Mannschaft“, sagte sie.

Der Kontrahent aus Perleberg war nicht ganz unzufrieden. Trainer Marian Teske erklärte: „Uns ist gegen Ende die Puste ausgegangen. In dieser Phase hat Wittenberge die so entstandenen Räume gut genutzt.“ Zufrieden war auch Spielerin und Betreuerin Karolin Torster: „Wir haben super mitgespielt. Leider konnten wir das Tempo und die Konzentration nicht über 70 Minuten halten.“ Aber – und da sind sich die beiden sowie Betreuer Torsten Hampel einig – der Pokal hat immer seine eigenen Gesetze. Das ist der Hinweis auf das Kreispokalfinale zwischen beiden Mannschaften am 26. Juni (Freitag) in Langen.

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