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Volleyball : Allendehalle erlebt Krimi

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Perleberg I gewinnt in fünf Sätzen Kreisligaduell in Wittenberge

svz.de von
erstellt am 01.Dez.2015 | 18:16 Uhr

In der Volleyball Kreisliga der Herren zieht der SV Lindenberg/Vehlow einsam seine Wege. Das Team führt mit 14 Punkten vor dem VfV Pritzwalk (11) und SV Empor/Grün-Rot Wittenberge.

Am 5. Spieltag entwickelte sich in Wittenberge zwischen Empor/Grün-Rot und Blau-Weiß Perleberg I eine hart umkämpfte Partie. Der Gast nahm das Heft sofort in die Hand und ging 10:8, 14:11 und 19:16 in Führung. Das Wittenberger Team bekam die zweite Luft und verkürzte auf 21:22. Mit einem As von Falko Golembiowski und einem Angriff von Marco Jaeger holten sich die Perleberger aber den Satz mit 25:21. Im zweiten Durchgang fanden die Gastgeber mit einer aktiveren Annahme und druckvollen Angriffen vor allem von Mike Laskewitz (sieben Punkte) und Basti Gerloff (6) zurück ins Spiel und gewannen 25:18.

Einmal auf Touren gekommen, gingen die Wittenberger im dritten Satz 7:5 in Front und hielten den Vorsprung (15:13, 19:17). Doch Blau-Weiß kämpfte sich zurück und jagte scheinbar aussichtslosen Bällen hinterher, beim 22:23 waren die Gäste wieder dran, machten dann aber einen Fehler und Wittenberge nutzte den Satzball durch Sebastian Gerloff zum 25:22. Die meisten Punkte sammelten für ihre Teams Erik Fedrau (9) und Sebastian Gerloff (8) sowie Mike Laskewitz (8).

Im vierten Satz konnte Mike Laskewitz nicht mehr spielen (Verletzung) und Empor/ Grün-Rot lag schnell mit 5:9 und 8:14 im Hintertreffen, kämpfte sich aber wieder heran (13:15). Doch nun lief nichts mehr, überlegen gewann Blau-Weiß mit 25:14. Im umkämpften Tie-Break (7:7, 11:11, 13:13) siegten die Perleberger mit 15:13.

Empor/Grün-Rot-Akteur Maik Dieckmann meinte nach dem Spiel: „Schade, die Verletzung von Mike Laskewitz brachte die Wende. Die Mannschaft hat unglaublich gut reagiert und mit einer Energieleistung beim Tie-Break das Spiel fast noch gedreht.“

Die TPBS Pritzwalk musste schon ihr ganzes Können aufbieten, um in Bad Wilsnack mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:20) zu gewinnen. Das gleiche trifft für Lindenberg/Vehlow zu Hause gegen Perleberg II zu (25:22, 27:25, 20:25). Der vierte Satz war dann aber eindeutig (25:14). „Wir sind etwas enttäuscht, dass wir nicht noch mehr heraus geholt haben. Aber der Gastgeber war einfach sicherer und effizienter“, meinte der Perleberger Thomas Schwartz.

„Die Jugend von Empor/ Grün-Rot Wittenberge zeigte ein gutes Spiel“ lobte Marcel Lüders vom Sieger VfV Pritzwalk I den Gegner nach dessen 0:3-Niederlage (19:25, 19:25, 15:25). 

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