zur Navigation springen

Leichtathletik : „Aggressive Laufmusik“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

26. Prignitzer Herbstlauf mit 110 Teilnehmern . Torsten Zick und Jörg Schulze gewinnen Herrenkonkurrenzen

von
erstellt am 30.Sep.2014 | 10:46 Uhr

Der Prignitzer Herbstlauf hat auch bei seiner 26. Auflage nichts von seinem Charme eingebüßt. 110 Läufer und Läuferinnen von fünf bis 90 Jahren sowie drei Nordic Walker gingen bei sehr guten äußeren Bedingungen auf die Strecken am und auf dem Elbdeich rund um den Wittenberger Ortsteil Garsedow.

Mit einem Schuss aus der Startpistole schickte der Wittenberger Bürgermeister Dr. Oliver Herrmann die Sportler auf die Strecke. Der Nachwuchs – 19 Aktive – absolvierte zwei Kilometer. Es gewann Ruslan Ulancenko (Kyritz) mit 7:05 Minuten vor Hans Lüdke (Weisen) in 7:07 min. Schnellstes Mädchen wurde Katharina Loock (SSV Einheit Perleberg) in 9:03 min.

Genau 60 Laufsportler machten sich auf die 7,5 Kilometer. „Die Strecke bringt mir Glück“, sagte Sieger Torsten Zick von der LG Wassersuppe, als er nach 30:10 Minuten die Ziellinie überquerte. Bereits im Vorjahr hatte er über diese Distanz gewonnen, damals allerdings auf den Strecken am Nedwighafen. Im Ziel verstaute Zick seine Ohrstöpsel. „Ich nenne es eine Art aggressiver Laufmusik. So AC/DC oder Aerosmith“, antwortete er auf die Frage, welche Musikrichtung er während des Laufens hört.

Bei den Damen siegte souverän Susanne Wernicke aus Wutike in 35:35 Minuten vor Petra Birkhahn (40:39), ebenfalls aus Wutike. Platz drei belegte Kristina Walz aus Perleberg, die nach 41:05 Minuten ins Ziel kam.

Auf der langen Distanz über 15 Kilometer lief Jörg Schulze vom Lauftreff „Bentwischer Wald“ nach 1:00:57 Stunden unangefochten als Erster ins Ziel. „Nein, Berlin morgen laufe ich diesmal nicht. Ich bereite mit auch den Marathon in Frankfurt vor“, erzählte Schulze von seinen Zielen. Yvonne Loock aus Perleberg wiederholte bei den Frauen ihren Sieg aus dem Vorjahr. In 1:08:50 Stunden und Platz 6 in der Gesamtwertung im Feld der 30 Teilnehmer über diese Distanz lief sie vielen Männern davon.

Neben den bekannten Läufern, die ja auch Punkte für den Prignitz-Cup sammelten konnten, gab es auch Gesichter aus anderen Sportarten zu sehen. So unter anderem die Boxer des BSV Wittenberge. „Für uns ist das eine Trainingseinheit“, erklärte BSV-Trainer Rüdiger Balzuweit, der mit seinen Schützlingen die 7,5 km absolvierte.

Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung. Und die Organisatoren des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge um Annelore Brandt und ihre Helfer können zufrieden sein. Denn es fanden viele Neustarter den Weg in das Biosphärenreservat der Elbtalaue.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen