Handball : Abwehr und Jahns halten Sieg fest

Die PHCer Andre Walther (4. v. l.) und Christian Walenciak (2. v. r.) im Kampf mit der Abwehr des HC Bad Liebenwerda. Links beobachtet Martin Hückel die Situation.
Die PHCer Andre Walther (4. v. l.) und Christian Walenciak (2. v. r.) im Kampf mit der Abwehr des HC Bad Liebenwerda. Links beobachtet Martin Hückel die Situation.

Wittenberger Handballer besiegen HC Bad Liebenwerda 35:23 (19:16)

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24. Januar 2016, 20:41 Uhr

Der 13. Spieltag in der Brandenburgliga brachte den Handballern des PHC Wittenberge endlich den lang ersehnten Doppelpunktgewinn. Und dieser gelang sehr überzeugend. In der gut gefüllten OSZ-Halle gewannen die Männer gegen den HC Bad Liebenwerda mit 35:23 (19:16) und belegen nun vorläufig den 8. Tabellenplatz mit 10:16 Punkten.

Was der PHC in der Abwehr bot, war schon fast Lehrbuchreif. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte hervorragend. Besonders in der zweiten Halbzeit war es René Jahns, der seinen Kasten vernagelte. Eine Glanzparade folgte der nächsten. So war auch Trainer Marcin Feliks voll des Lobes für den „ältesten“ Spieler in der Mannschaft der von der 30. bis zur 54. Spielminute gerade mal vier Tore zuließ. An ihm bissen sich die Gäste aus dem Elbe-Elster-Landkreis die Zähne aus und er brachte sie schier zur Verzweiflung.

Dabei deutete zu Beginn der Begegnung alles auf ein enges Duell hin. Beide Mannschaften agierten schnell und waren variabel in ihren Angriffsaktionen. Andre Walter, der jüngste in der Mannschaft, warf das erste Tor für den PHC. Ein präziser Pass von Stephan Neutmann auf den pfeilschnellen Chris Rosentreter und es stand 3:2. In der 12. Minute die 7:8-Führung für die Kurstädter. Diese glich Martin Giske aus und brachte den PHC 9:8 in Front. In der 20. Minute die erste Drei-Tore-Führung der Gastgeber zum 14:11 durch Chris Rosentreter.

Beim Stande von 16:14 musste erst Christian Walenciak und kurz darauf Martin Hückel für zwei Minuten pausieren. Trotz dieses zahlenmäßigen Vorteils konnte der Liebenwerdaer Angriff keinen Nutzen daraus ziehen. Der PHC hingegen traf in Unterzahl durch Mathias Richter, Patrick Cesla und Christian Walenciak zum 19:14. Zur Halbzeit stand eine 19:16-Führung für den Gastgeber auf der Anzeigetafel.

Bereits zu Beginn der zweiten Spielhälfte fiel die Vorentscheidung: Die Hausherren setzten sich von 21:18 auf 27:18 ab. Martin Hückel als Dirigent der Abwehr und René Jahns im PHC-Tor verhinderten jede Kurstädter Möglichkeit. Das 34:20 durch Tobias Jüchert war ein weiterer sehenswerter Treffer des PHC.

Am Ende verbuchten die Prignitzer einen ungefährdeten 35:23-Erfolg. Garant dafür war die Abwehr mit den Torhütern. Hinzu kommen die Rückraumspieler. Allen voran Martin Giske, mit acht Treffern erfolgreichster Torschütze. An diesem Tag ragte aber einer deutlich heraus: René Jahns. 





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