Handball : Abwehr bleibt Sorgenkind

Robert Neudmann (l.) zeigte nicht nur wegen seiner acht Tore eine gute Leistung im Perleberger Trikot.
Robert Neudmann (l.) zeigte nicht nur wegen seiner acht Tore eine gute Leistung im Perleberger Trikot.

Perleberger Handballer kassieren beim 31:41 in Wusterwitz erneut mehr als 40 Gegentore

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05. Februar 2014, 01:34 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg geben im Moment Rätsel auf. Nicht nur ihrem eigenen Trainer. Erneut werfen sie in einem Auswärtsspiel mehr als 30 Tore – aber kassieren halt auch wieder 41. Und so bleibt unter dem Strich die 31:41 (16:20)-Niederlage beim SV Blau-Weiß Wusterwitz.

Zwar gab es aus Sicht der Perleberger einige unverständliche Schiedsrichterentscheidungen und auch ein paar kleine Unsportlichkeiten von den Zuschauerrängen – aber die Prignitzer sind ehrlich genug einzugestehen, dass das nicht der Grund für die Niederlage war. „Wir haben ja große und kräftige Spieler in der Abwehr. Aber im Moment kommen wir alle zu langsam in die Abwehr zurück und werden ausgekontert. Die Angriffsleistung mit 31 Toren ist okay“, beschrieb Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala das derzeitige Dilemma seines Teams.

In Wusterwitz erwischten die Gäste zumindest keinen schlechten Start. Bis zum 4:3 blieb es eng, dann zogen die Gastgeber auf 8:3 und später 11:6 davon. Die Blau-Weißen aus der Prignitz fingen sich und ließen den Rückstand bis zum Wechsel nicht größer werden. Und das mit einem Handicap zwischen den Pfosten: Torhüter Stephan Schubert fehlte verletzt, André Jähnigen ging angeschlagen ins Spiel. So feierte mit Benjamin Ress der Schlussmann der A-Junioren sein Verbandsliga-Debüt. „Klar war er am Anfang etwas nervös, aber dann hat er seine Sache gut gemacht, auch einen Siebenmeter gehalten“, kam das Lob vom Trainer.

Nach der Pause ging es dann mit den Gästen bergab. „Da haben wir uns unsere obligatorische Schwächephase geleistet“, sagte Jörg Domagala zu jener Phase, als sich Wusterwitz vom 20:16-Halbzeitstand bis auf 30:19 (43.) absetzte. Das war dann die Entscheidung. Die Perleberger schafften es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

Jetzt bleiben den Blau-Weißen knapp zwei Wochen, um an der Stabilität der Abwehr zu arbeiten. Am 15. Februar ist der Tabellendritte Oranienburger HC II zu Gast in der Rolandhalle.

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