Fussball : Abwehr bereitet noch Sorgen

Beim Aufeinandertreffen im April verloren Patrick Mostaller (l.), Björn Bauersfeld (r.) und Einheit 2:3 gegen Schwedt.   togo 
Beim Aufeinandertreffen im April verloren Patrick Mostaller (l.), Björn Bauersfeld (r.) und Einheit 2:3 gegen Schwedt. togo 

Einheit Perleberg startet morgen gegen Schwedt in neue Landesligasaison

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14. August 2015, 06:41 Uhr

Auch in ihre zweite Landesligasaison nach dem Wiederaufstieg starten die Fußballer des SSV Einheit Perleberg mit einem Heimspiel. Am morgigen Samstag ist um 14 Uhr der FC Schwedt 02 zu Gast im Jahnsportpark an der Berliner Straße.

Das einzig verbliebene Team aus der Uckermark in der Landesliga beendete die vergangene Spielzeit auf Rang sieben. Dabei spielten die Schwedter eine gute Rückrunde, in der sie mit einer aus der Not geborenen Systemumstellung von 4-1-3-2 auf 3-5-2 in 15 Spielen nur neun Gegentreffer kassierten. Zwei davon beim 3:2-Sieg in Perleberg im April. Das Hinspiel in Schwedt hatte seinerzeit aber der SSV Einheit mit 2:1 gewonnen.

In der neuen Spielzeit setzt der FC weiter auf die Jugend. Gleich fünf Nachwuchsakteure soll Trainer Marcus Erben an die Landesliga heranführen. Gut, dass dann da ein Routinier wie Marcin Lapinski – erzielte letzte Spielzeit 17 Treffer – da ist. Vor wenigen Tagen mussten die Schwedter noch den Abgang von Mittelspieler Krzysztof Lagiewczyk, der zum Oberligisten Malchiower SV wechselt, verkraften.

Für das Einheit-Trainergespann Bodo Mönke/Andre Schutta ist es die Punktspielpremiere. Zumindest die erste Hälfte gegen Neuruppin sollte Hoffnung machen, um auch gegen Schwedt (schied im Pokal mit 1:4 nach Verlängerung beim BSC Rathenow aus) zu bestehen. Dazu müssen die Gastgeber aber von der ersten Sekunde an hellwach sein.

Vor allem die Abwehr. Die wirkte weder im Test gegen Pritzwalk noch gegen Neuruppin so richtig sattelfest. Aber da muss sich wohl noch eine Formation finden. Denkbar wäre Stefan Fliege zusammen mit Denny Feilke und Florian Pankow.

Im Angriff wartet besonders Lukasz Polak auf sein erster Pflichtspieltor. Es wäre ihm nach seinen guten Ansätzen gegen den MSV zu gönnen. So oder so – für die Einheit-Elf wird die Schwedt-Partie zur ersten richtigen Standortbestimmung.

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