Volleyballclub Parchim : „Wir sind so richtig baden gegangen...“

Bei diesem Oranienburger Angriff steht der Parchimer Block genau richtig.
Bei diesem Oranienburger Angriff steht der Parchimer Block genau richtig.

Volleyball 3. Liga Nord Frauen: VSV Havel Oranienburg – 1. VC Parchim 3:0 (25:17, 25:16, 25:11)

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12. November 2017, 23:34 Uhr

Beim VSV Havel Oranienburg unterlagen die Drittliga-Volleyballerinnen des 1. VC Parchim im Schnelldurchgang mit 0:3 Sätzen (17, 16, 11). „Wir sind so richtig baden gegangen...“, fasste Conny Heinz kurz zusammen. Die reine Spielzeit betrug gerade einmal 58 Minuten, dann ging es mit hängenden Köpfen in Richtung Mecklenburg.

Dabei war die Mannschaft am Sonnabend hoch motiviert, nicht zuletzt wegen ihres 3:1-Auswärtssieges der Vorwoche in Braunsbedra. „Wir wollten an die Leistung anknüpfen“, sagte Parchims Mannschaftskapitän. Aber das gelang nur zu Beginn des ersten Satzes. Parchim führte mit 4:0. „Von da an ging es bergab“, erinnerte sich „Heinzi“. Die Gastgeberinnen waren auf einen Schlag in allen Mannschaftsbereichen voll da. Block und Angriff punkteten, Annahme und Abwehr waren so gut wie fehlerlos. Von Seiten der Parchimerinnen kam kaum noch Gegenwehr, und nach 19 Minuten war der erste Durchgang verloren (17:25).

Der zweite begann wieder ausgeglichen und es war klar: Wer als erster den Kopf vorne hatte, würde auch diesen gewinnen. Die Gastgeberinnen blieben bei ihrer Linie und hatten beim 24:12 den ersten Satzball. Die Mädels um VCP-Trainer Ingo Achtelick wehrten sich mit drei wirklich starken Aufschlägen (24:15), was kurzzeitig für Verwirrung bei der Heimmannschaft sorgte. Der VSV-Trainer nahm seine einzige Auszeit an diesem Tag. Ein weiterer Aufschlag von Kitty Abrutat fand sein Ziel (24:16), danach machte Oranienburg den Sack zu.

Parchims Coach versuchte alles, sein Team wieder in die Spur zu bekommen, denn noch war ja nichts verloren. Aber die aufmunternden Worte vom Coach kamen offensichtlich nicht in den Köpfen der SVP-Spielerinnen an. In nur knapp 18 Minuten war auch der dritte Satz weg (11:25).

MVP (Most Valuable Player), also wertvollste Spielerin, wurde auf Seiten der Gäste Zuspielerin Tanja Joachim. Beim Gastgeber durfte sich Anika Zülow über diese Auszeichnung freuen.

Am 25. November ab 16 Uhr kommt es nun in der Parchimer Sporthalle Am Fischerdamm zum Kellerduell gegen den Eimsbütteler TV.



1. VC Parchim:
Heinz, Neupauer, Gau, Markert, Pontow, M. Zimmermann, Offer, Joachim, Dieckemann, Abrutat

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