Tischtennis : Volle Ausbeute am Doppelspieltag

Das Parchimer Doppel Tobias Hapke (vorn) und Uwe Schütz war am beiden Spieltagen siegreich.
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Das Parchimer Doppel Tobias Hapke (vorn) und Uwe Schütz war am beiden Spieltagen siegreich.

Verbandsoberliga Herren: SV Aufbau Parchim gewinnt 9:5 gegen Bramfelder SV und 9:1 gegen TSV Bargteheide

svz.de von
13. November 2014, 22:46 Uhr

Vier Punkte hatte Jens Stratmann vor den beiden Heimspielen in der Verbandsoberliga als Ziel ausgelobt. „Sollten wir die jedoch wirklich holen, müssen wir unser Saisonziel wohl langsam korrigieren. Dann spielen wir um den Aufstieg und nicht mehr gegen den Abstieg“, so der Teamchef der Parchimer Tischtennisherren. Es folgten ein 9:5 gegen den Bramfelder SV und ein in der Höhe überraschendes 9:1 gegen die Regionalligareserve des TSV Bargteheide.

Am Sonnabend hätte es gegen Bramfeld jedoch durchaus anders enden können. Nach der 2:1-Führung aus den Auftaktdoppeln, Cylwik/ Kukkuk und Schütz/Hapke siegten, zeigten die Eldestädter eine eher unkonzentrierte Leistung. In fünf von sieben Fünfsatzspielen mussten sie ihr Glück ordentlich bemühen. So wurden alle vier Punkte, die Slawomir Cylwik und Chris Rehberg im oberen Paarkreuz erzielten, über die volle Distanz, dreimal sogar mit 11:9 im Entscheidungssatz erspielt. Arkadiusz Kukkuk und Uwe Schütz mussten jedoch nach zwei ähnlich knappen Spielverläufen ihren Gegnern gratulieren. Insgesamt konnte im mittleren Paarkreuz nur ein Sieg durch Kukkuk eingefahren werden. Im dritten Paarkreuz konnte Hapke zweimal punkten, wobei auch der zweite Erfolg erst im Entscheidungssatz erzwungen werden konnte, womit das Endergebnis besiegelt wurde. „Nervenstark waren wir heute, aber das Letzte haben wir heute nicht aus uns rausgeholt“, so die Einschätzung des Teamchefs Stratmann.

Am Sonntag präsentierte sich Aufbau dann auch deutlich wacher. Allerdings spielte die Rückenverletzung des gegnerischen Spitzenspielers Markscheffel, der auf eine mehrjährige Regionalligaerfahrung zurückgreifen kann, den Parchimern in die Karten. Bei nur einer Niederlage durch Kukkuk überzeugten vor allem Uwe Schütz und Marcel Bauer in ihren knappen Fünfsatzsiegen durch Nervenstärke und Siegeswillen. Ansonsten wurden mehr oder weniger ungefährdet die Punkte erspielt. Mit diesem deutlichen Erfolg wurde der zweite Tabellenplatz mit nun 12:2 Punkten hinter dem Preetzer TSV (13:3), der Ligafavorit Oberalster bezwang, verteidigt. Somit kann Parchim zwar am kommenden Sonntag mit breiter Brust, jedoch nicht ohne Respekt in das Derby mit dem VfL Schwerin gehen, welcher sich derzeit mit drei Punkten aus sechs Spielen auf einem Abstiegsplatz befindet. Marcel Bauer warnt: „Das wird ein ganz anderes Spiel, egal wer wo in der Tabelle steht.“ Und Stratmann pflichtet bei: „Wir kennen uns alle seit Jahren. Da gibt es keine leichten Punkte. Außerdem werden sie gegen uns bestimmt in Bestbesetzung spielen und nicht wie in den meisten anderen Partien auf ihren Vizelandesmeister Gabler verzichten. Trotzdem wollen wir auch in Schwerin beide Punkte holen.“

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