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Volleyball Regionalliga Nord Frauen : Trotz Arbeitssieg jetzt auf Rang drei

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

1. VC Parchim – SC Alstertal-Langenhorn 3:2 (19, -31, -19, 20, 13)

Der Kampf um die Medaillenplätze in der Volleyball-Regionalliga wird immer spannender. Zwar gelang den Parchimerinnen am Sonnabend zu Hause ein schwer erkämpfter 3:2-Erfolg gegen das SCALA-Team aus Hamburg, doch rutschte der VCP vom zweiten auf den dritten Tabellenrang, weil Verfolger Neustrelitz beim 3:1 gegen GW Eimsbüttel drei Zähler einfuhr und jetzt einen Punkt mehr auf dem Konto hat als die Eldestädterinnen. Der 1. VC Parchim bekommt nämlich für den Tie-Break-Sieg nur zwei Tabellenpunkte, einer geht an die Hamburgerinnen. Auch der Tabellenführer Eimsbütteler TV gab einen Punkt ab (3:2 gegen den Kieler TV II) und hat jetzt nur noch drei Zähler Vorsprung vor dem PSV Neustrelitz.

Das Spiel am Sonnabend begann ganz nach dem Geschmack der rund 130 Zuschauer. Einer etwas holprigen Anfangsphase folgten viele sehenswerte Spielzüge auf gutem Niveau. Bis zum 13:13 marschierten beide Teams im Gleichschritt, ein Hinterfeld-Angriff zum 14:13 von Josefine Antrack leitete einen Offensiv-Schub der Gastgeberinnen ein, die mit 22:14 in Führung gingen. Der deutliche Vorsprung verleitete allerdings zu Unkonzentriertheiten, sodass Scala auf 24:19 verkürzte. Elisa Lohmann setzte mit einem präzisen Angriff in die hinterste Ecke des Spielfeldes den Schlusspunkt im Auftaktsatz.

Der zweite Durchgang verlief anfangs ähnlich. Wieder preschten die Parchimerinnen davon und führten mit 19:11. Doch das Satzende entfernte sich aufgrund vieler Unstimmigkeiten im Parchimer Spiel immer weiter. Die Gäste witterten Morgenluft, kämpften sich auf 23:23 heran und sorgten für mächtige Verunsicherung im VCP-Team. Der 1. VC Parchim hatte in der langen Schlussphase des Satzes drei Mal die Chance einen Satzball zu verwerten, die Hamburgerinnen ebenfalls. Sie nutzten die vierte Gelegenheit beim 32:31 und konnten beim 33:31 nach einer direkt verwandelten Aufgabe jubeln. Das Blatt hatte sich gewendet und die Schützlinge von Trainer Holger Antrack liefen im dritten Satz (19:25) immer einem Rückstand hinterher. Fehler in der Annahme, Angst-Angriffe und zum Teil fehlender Einsatz machten den Parchimer Coach sichtlich wütend.

Das Spiel seiner Mädels im vierten Durchgang beruhigte aber die Nerven wieder. Beginnend vom Aufschlag bis zum Angriff und Blockverhalten, riefen die Gastgeberinnen jetzt ihr Potenzial ab und retteten sich mit dem 25:20-Satzsieg in den Tie-Break. Und der hatte es wieder in sich. Der SC Alstertal-Langenhorn dominierte die erste Hälfte (8:5) bis zum Seitenwechsel und baute die Führung dann auf 12:7 aus. Auf Parchimer Seite erwachte jetzt der Kampfgeist und tatsächlich zog das Team mit sieben Punkten in Folge zum ersten Satzball (14:12) durch. Die Gäste wehrten den ersten noch ab (14:13), waren beim zweiten jedoch geschlagen (15:13).

„Im vierten Satz und im Tie-Break haben die Mädels starke Nerven gezeigt und das abgerufen, was wir abgesprochen hatten“, ist Holger Antrack froh über den Arbeitssieg. Am Sonntag kommt es in Schwerin zum ersten Mecklenburg-Derby der Rückrunde gegen den SSC III und eine Woche später, am 1. Februar, ab 17 Uhr, ist der 1. VC Norderstedt zu Gast in der Sporthalle Am Fischerdamm.



1. VC Parchim: Heinz, Antrack, Kipar, Schuldt, Lohmann, Gau (L), Marquardt, Schulze, Jahnke, Neupauer, M. und S. Zimmermann


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erstellt am 19.Jan.2014 | 22:11 Uhr

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