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Hallenkreismeisterschaft : Torverhältnis musste über Meistertitel entscheiden

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Fußballerinnen des Wittenburger SV sichern sich im letzten Spiel Sieg vor Parchim

Mehr Spannung geht kaum: Durch eine Punktlandung im letzten Turnierspiel sicherten sich die Fußballerinnen des Wittenburger SV den Titel des Hallenkreismeisters 2013/ 2014. Um den erneuten Erfolg von Vorjahressieger Aufbau Parchim zu verhindern, mussten die Wittenburgerinnen abschließend gegen den Hagenower SV mindestens mit drei Toren Differenz gewinnen. Dieser Druck schien das Team aber nicht zu hemmen, sondern im Gegenteil eher noch zu beflügeln. Der Spitzenreiter der Kreisoberliga schoss ein 5:0 heraus, zog so an den punktgleichen Aufbau-Kickerinnen vorbei und durfte nach Silber im vergangenen Jahr diesmal den Siegerpokal bejubeln. Bronze ging wieder an den Hagenower SV.

Das Teilnehmerfeld in der Wittenburger Mehrzweckhalle war durch die Absage der SG 03 Ludwigslust/Grabow auf fünf Mannschaften geschrumpft. Die Spiele der SG flossen trotzdem in die Wertung ein, als jeweils mit 0:3 verloren. Der Zweikampf um die Krone zeichnete sich früh ab. „Hagenow konnte zu Beginn noch einigermaßen mithalten. Aber Wittenburg und Parchim haben schon eindeutig das Niveau bestimmt“, schätzte Hans-Georg Henrichscheit ein, der gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes, Wolfgang Gottschling, für die Endrunde verantwortlich zeichnete. Dass es bis zum Schluss so eng blieb, lag daran, dass sich die beiden schärfsten Konkurrenten abgesehen vom 0:0 im direkten Vergleich keine Blöße gaben, jeweils im Turnierverlauf auch nur einen Gegentreffer zuließen. Erfreulich war die Fairness, mit der alle Beteiligten zu Werke gingen. So hatten die souveränen Schiedsrichter Pauline Meincke (Gammelin) und Ronny Ebert (Hagenow) ein leichtes Amtieren und kamen ohne gelbe Karte aus. Die Stimmung auf den Rängen konnte sich ebenfalls sehen lassen. Es hätten nach dem Geschmack der Verantwortlichen allerdings durchaus ein paar Zuschauer mehr sein dürfen. Diese waren zumeist dem direkten Umfeld der Mannschaften zuzuordnen. Bei der Siegerehrung zeichnete Gottschling neben den Teams auch die besten Einzelkönner aus. Mit sieben Treffern sicherte sich die Hagenowerin Janine Daus zum zweiten Mal in Folge die Torjägerkrone, zur besten Torfrau wurde Juliane Lüpken vom Wittenburger SV gewählt.

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erstellt am 15.Jan.2014 | 22:53 Uhr

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