Volleyball Regionalliga Nord : Tabellenführer in die Schranken gewiesen

Leonie Dieckemann (l.) und Janine Gehring erhalten von Thomas Dieckemann die Preise als beste Akteure ihrer Teams.
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Leonie Dieckemann (l.) und Janine Gehring erhalten von Thomas Dieckemann die Preise als beste Akteure ihrer Teams.

1. VC Parchim gewinnt gegen Tabellenführer Grün-Weiß Eimsbüttel mit 3:1 (25:14, 25:19, 12:25, 25:18)

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20. Januar 2019, 23:25 Uhr

Die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim rissen beim 3:1-Sieg gegen Regionalliga-Tabellenführer Grün Weiß Eimsbüttel ihr Publikum in der Sporthalle am Fischerdamm schlichtweg mit. Da tat auch die „kleine Auszeit“ im dritten Satz nicht weh. Denn gefühlt, waren die Gastgeberinnen dem Gegner in allen Belangen überlegen. Mit der von den Gästen angekündigten Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage wurde es nichts. In der Tabelle bleibt aber alles beim Alten, also Parchim ist nach wie vor Zweiter hinter Eimsbüttel. Aber die Spitze ist enger zusammengerückt. Nur noch drei Punkte trennen die beiden Kontrahenten.

VCP-Trainerin Janine Carli konnte an diesem Spieltag aus dem Vollen schöpfen und sich mal wieder voll aufs Coachen an der Seitenlinie konzentrieren. Parchim begann mit der wieder genesenen Zuspielerin Tanja Joachim, Leonie Dieckemann (Diagonal) Lisa Helmecke und Eva Gau auf Außenangriff sowie Kitty Abrutat und Antje Markert auf der Mittelblock-Position. Der erste Sechser einschließlich Libero Josefine Claus waren sofort im Spiel und führten schnell mit 11:5 Punkten. „Im ersten und auch im zweiten Satz kam vom Tabellenführer überraschend wenig Gegenwehr“, wunderte sich Parchims Trainerin. Und so flutschte es auf Parchimer Seite. Die Aufschläge kamen platziert und gefährlich zum Gegner. In Annahme und Feldabwehr waren kaum Fehler zu erkennen und die Angreiferinnen fanden sowohl mit harten Schlägen als auch mit Finten ihr Ziel. Bezeichnend war der Schlusspunkt zum 25:14, als nach einem langen Ballwechsel Kitty Abrutat mit einem gelegten Ball die „diensthabende Lücke“ im Gästefeld fand.

Unaufgeregt und zielstrebig zogen die VCP-Spielerinnen auch den zweiten Satz durch. Grün-Weiß-Trainer Holger Schlawitz griff beim 10:5 und 17:12 mit Auszeiten ein. Seine Mannschaft kam aber immer wieder aus dem Konzept, teils durch Eigenfehler, teils durch starke Aktionen der Gastgeberinnen. In der Schlussphase gelangen Eimsbüttel drei Punkte in Folge zum 18:23. Janine Carli bat zur Auszeit, Kitty Abrutat mit ihrem Punktgewinn zum Satzball. Den wehrte der Gast noch einmal ab, ehe Pauline Pontow mit einem Angriff den Sack zu machte.

So konnte es nach dem Wunsch der Zuschauer weiter gehen, tat es aber nicht. Bei den ersten vier Aufschlägen der Grün-Weißen war der Gastgeber wohl mit den Gedanken ganz wo anders, aber nicht beim dritten Satz. Auch danach war der Parchimer Spielfaden pfutsch (2:7, 11:18). Irgendwie hatten beide Mannschaften in diesem Durchgang (12:25) die Rollen getauscht, wobei das Spielniveau etwas litt. Das änderte sich allerdings im vierten Satz. Das Spiel nahm wieder Fahrt auf, beide Seiten überzeugten mit Kampf in der Feldabwehr und klaren Aktionen im Angriff. Zunächst legten die Gäste vor (2:5, 8:11). Dann übernahm Parchim wieder das Zepter, glich durch Eva Gau zum 11:11 aus und zwang den Gäste-Coach zur ersten Auszeit. Die VCP-Damen ließen sich jetzt durch nichts und niemanden mehr aufhalten, zogen auf 17:12 davon. Letztlich war es Leonie Dieckemann vorbehalten, mit einer Finte zum 25:18 die drei Tabellenpunkte fest zu machen. Sie war in den Augen des Gästetrainers auch die Beste Parchimer Spielerin und bekam den Tagestitel MVP (Most Valuable Player), genauso wie ihre Gegenüber Janine Gehring.

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