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Volleyball Regionalliga Nord Frauen : Staffelsieg in drei Sätzen eingetütet

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

1. VC Parchim – VG WiWa Hamburg II 3:0 (25:21, 25:14, 25:23)

von
erstellt am 19.Feb.2017 | 21:48 Uhr

Es ist vollbracht. Parchims Volleyballerinnen machten am Sonnabend vor 200 Zuschauern in der Sporthalle Am Fischerdamm mit dem 3:0-Sieg gegen den Tabellenzweiten VG WiWa Hamburg II den Sieg in der Regionalligastaffel Nord perfekt. Die jetzt zehn Zähler Vorsprung vor den Hamburgerinnen sind bei drei ausstehenden Spieltagen nicht mehr aufzuholen, da nur noch maximal neun Tabellenpunkte vergeben werden. Theoretisch könnten die Spielerinnen um Trainer Ingo Achtelik jetzt die Hände in den Schoß legen. Aber die Ziele der Mannschaft gehen auch nach dem vorzeitigen Staffelsieg nicht aus. „Jetzt wollen wir den Aufstieg in die 3. Liga mit der weißen Weste veredeln“, ist sich die Mannschaft einig. Dass heißt, schon am Sonnabend beim Kieler TV II sollen die nächsten drei Punkte auf dem VCP-Konto landen.

Das Gipfeltreffen des Tabellenersten gegen den Zweiten verlief ausgenommen im zweiten Satz ziemlich spannend. Grund dafür war wohl die Nervosität der Gastgeberinnen, die man vor allem anfangs des ersten und im gesamten dritten Durchgang spürte. „Wir sind definitiv hier her gekommen, um den Spitzenreiter zu ärgern“, sagte WiWa-Trainer Carlos Santos nach der Partie und weiter: „Ich hätte zu gern wenigstens einen Satz mitgenommen“. Das wäre den Hamburgerinnen beinahe im dritten Satz geglückt, als sie beim 23:23 noch alles in der Hand hatten. Doch ein Angriff von Antje Markert über die Mitte und einer von Janine Völker brachten den 25:23-Satzgewinn.

Im ersten Satz erlebten die Zuschauer eine Berg-und-Tal-Fahrt der Parchimerinnen. Die Anfangsnervosität (1:4, 9:11) war nach der ersten Führung beim 12:11 abgelegt. Dann zog der Gastgeber auf 17:12 weg. Achtelik musste dann beim 18:17 die erste Auszeit nehmen und die Hamburgerinnen blieben bis zum 22:21 dran. Zum Glück für Parchim berührte der Ball beim nächsten WiWa-Angriff die Netz-Antenne (23:21), Markert verwertete dann den ersten Satzball zum 25:21. Im zweiten Satz lief in den Hamburger Reihen fast gar nichts zusammen und der VCP gewann im Schnelldurchgang mit 25:14. Der dritte Satz war durch viele lang umkämpfte Bälle geprägt. Die Gäste schienen noch einmal alle Reserven zu mobilisieren und das zeigte beim Gastgeber Wirkung. In der Schlussphase schien der Knoten geplatzt zu sein und Parchim ging mit 22:17 in Führung. Doch nach einem der wenigen verkorksten Zuspiele und Wacklern in der Annahme verkürzte WiWa zum 22:21, glichen zum 23:23 aus – den Rest kennen wir schon.

Letztlich war der Sieg des 1. VC Parchim völlig verdient, die Mädels jubelten mit Trainer und Publikum und hatten sich die Sekt-Dusche verdient.

 

1. VC Parchim: Heinz, Völker, Markert, S. und M. Zimmermann, Pontow, Gau (L), Offer

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