Sportclub Parchim : Sportlerferien im Dreiländereck

Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch im Europaparlament in Straßburg.
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch im Europaparlament in Straßburg.

Parchimer Mädchen und Jungen verbrachten interessante Woche in Baden-Württemberg

svz.de von
16. Juli 2019, 00:00 Uhr

Die Nachwuchssportlerinnen und -Sportler der Abteilungen Tischtennis, Fußball, Turnen und Leichtathletik des SC Parchim unternahmen die Reise zusammen mit Kindern des befreundeten Vereins aus Lalendorf und Mädchen der Tanzsportgarde des SV Einheit Parchim. Solche Ferienfahrten organisiert die Tischtennisabteilung schon seit 1998. Bis jetzt ging es immer ins Ausland. Diesmal blieben die 55 Sportler und Betreuer in in Deutschland. Die Fahrt ging ins Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich, also in die gegenüber liegende Ecke der Republik.

Bereits auf dem Weg nach Süden machten die Mecklenburger in Freiburg Station. Mitglieder des „Freiburger Lions-Club“ nahmen die Reisegruppe mit auf eine interessante Altstadtführung. In der Jugendherberge „Hellmut Waßmer“ in Lörrach angekommen, wurde nach dem Bezug der Zimmer sofort die Sportanlage in Beschlag genommen. Am nächsten Tag unternahmen die Sportler einen entspannten Stadtbummel in der schweizer Nachbarstadt Basel. Auf dem Rückweg gab es noch eine Abkühlung im Freibad Lörrach. Der Mittwoch war Frankreich-Tag. Nach einer kleinen Erkundungstour im Zentrum von Straßburg stand ein Besuch im Europaparlament im Ferienprogramm. Im Anschluss an eine Führung trafen die Mecklenburger Helmut Scholz, Mitglied des Europäischen Parlaments, zu einer interessanten Gesprächsrunde.

Den nächsten Tag verbrachten die Kinder fast ausschließlich im Freibad. Dort konnten sie außerdem beim Bemalen von T-Shirts und Stoffbeuteln ihr künstlerisches Talent beweisen. Die Fahrt zum größten Wasserfall Europas, dem „Rheinfall“ in Schaffhausen, war am Freitag ein echter Höhepunkt. Bei aufregenden Bootstouren direkt am Wasserfall wurde die Kraft der Natur deutlich spürbar. Wie jeden Tag nach dem Abendbrot gingen Kinder und Betreuer gemeinsam zum Pritschen und Baggern ans Volleyballnetz. Am nächsten morgen lud das schöne Wetter wieder zum Baden ins Freibad ein sowie zum Grillfest. Bei den Kindern immer wieder beliebt, war die Schatzsuche am Abend, die diesmal von Anika Bischoff und Sandra Badura aufwendig geplant wurde und riesig Spaß machte. Am letzten Tag kamen die mutigsten Mädchen und Jungen auf ihre Kosten. In luftiger Höhe versuchten sie sich beim Bezwingen des Parcours im Kletterwald. Auf der Rücktour gab es noch einen Zwischenstopp in Todtnau auf der Hasenhorner Sommerrodelbahn. Es ist die spektakulärste und längste Bahn Deutschlands. Abendbrot gab es an der Autobahn. Das Nachtlager war der Bussitz bis zur Ankunft gegen 7 Uhr in Parchim.

Neben der Stadt und dem Landkreis Parchim, dem Landessportbund mit seinem Programm „Integration durch Sport“ unterstützten das Bürgerbüro Christian Brade, der Lions-Förderverein Parchim, die Asklepiosklinik, die Fritz-Reuter-Apotheke Parchim und das Vermessungsbüro Roland Hiltscher das Gelingen dieser Ferienwoche. Ein Dank des Sportclubs geht an die Eltern, Betreuer und Organisatoren für die Unterstützung dieses Ferienlagers.

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