Motorsport : Speedway Kids geben Vollgas

Maximilian Reinhold setzt sich kurz nach dem Start an die Spitze. Fotos: Thomas Zenker
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Maximilian Reinhold setzt sich kurz nach dem Start an die Spitze. Fotos: Thomas Zenker

Youngstars Sparring auf dem Mecklenburgring mit 30 Startern / Nationalcoach Herbert Rudolph: „Jugendarbeit vom feinsten“

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31. März 2015, 22:32 Uhr

Der Trainingsmonat März der Speedway-Nachwuchsfahrer des MCM Parchim im ADMV auf dem „Mecklenburgring“ fand am vergangenen Sonnabend bei besten Bedingungen mit einem Höhepunkt, dem „Youngstars Sparring“ einen Super-Abschluss. Zum speziellen Startbandtraining der Parchimer Drift Kids auf der 155m-Kids-Speedwaybahn gesellten sich Fahrer aus Australien, Polen und Dänemark. Bereits am Vortag wurde gemeinsam trainiert.

Der einsetzende Regen am Freitag, der erst spät in der Nacht endete, hinterließ am Sparrings-Morgen eine extrem matschige Bahn. „Es stand echt auf der Kippe, ob sich hier noch ein Rad drehen würde“, so Christian Seliger, Parchimer Jugendtrainer und Chef-Organisator des Speedway-Tages. Doch dank des perfekten Bahndienstes, bei dem nicht nur die vielen Helfer, sondern auch die Fahrer-Eltern mit anpackten, staubte es tatsächlich noch am Nachmittag, sodass sogar der Wasserwagen zum Einsatz kam. Zum Einsatz kam auch der kürzlich angeschaffte Trecker, der den Parchimer Motorsprtlern beim „Entmatschen“ der Bahn sehr gute Dienste leistet. Finanziell unterstützt hat das Projekt unter anderem die Sparkasse Parchim-Lübz. Einen symbolischen Scheck übergab Marina Raddatz nach der Fahrervorstellung an MCM-Sportchef Peter Möller.

Schon am Sonnabendmorgen, die Bahn war noch ziemlich nass und tief, hielt es die Mädchen und Jungen nicht mehr im Fahrerlager. Sie drehten unentwegt ihre Trainingsrunden und hatten richtig Spaß. Nach der Mittagspause stand dann das „Youngstars Sparring“, das Startbandtraining, auf dem Programm. Mit einer großen Fahrervorstellung der 30 Teilnehmer, einem kleinen Feuerwerk und Musik wurde das Sparring eröffnet. Die Kinder und Jugendlichen zeigten rasante Starts, viele sehenswerte Zwei- und Positionskämpfe. Die beste Figur bei den PW50-Fahrern machte an diesem Nachmittag der Parchimer Paul-Percy Martens, der seinen Konkurrenten immer wieder das Hinterrad zeigte. Bei den 80ern waren es vor allem die Dänen, die das Tempo vorgaben. Zum Abschluss bekamen alle Teilnehmer eine Erinnerungsplakette und Süßigkeiten. Eine Riesenkonfettibombe markierte das Ende eines wirklich gelungenen Youngstars Sparring.

Der deutsche Speedway Nationalcoach Herbert Rudolph verfolgte auf dem Mecklenburgring das Geschehen. „Was hier auf die Beine gestellt wird, ist wirklich Jugendarbeit vom feinsten. Es ist so schön zu sehen, dass alle mit anpacken – super“, lobte er die Organisatoren genauso wie die Teilnehmer, Eltern und Zuschauer.

Ein Teil der Mädchen und Jungen bereiteten sich mit diesem Training auf den Ligastart vor. Da es in Deutschland keine Kids-Liegen gibt, zieht es die Nachwuchsfahrer nach Dänemark, die Parchimerin Hannah Grunwald zum Beispiel zum Partnerverein SSC Silkeborg. „Wir haben Hannah dort als Vereinsmitglied angemeldet“, sagt Vater André Grunwald. Fünf mal werden die Parchimer zu den Rennterminen in Dänemark aufschlagen. Die Siebenjährige ist jedenfalls „Feuer und Flamme“.

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