Mecklenburger Fahrradtörn : Radsportler testen ihre Leistungsgrenzen aus

Marle Rühe beim Leistungstest
Marle Rühe beim Leistungstest

MFT-Nachwuchssportler im Olympiastützpunkt in Schwerin auf dem medizinischen Prüfstand

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12. Februar 2014, 22:23 Uhr

Die Winterferien sind für den Nachwuchs dafür gedacht, Körper und Geist einmal baumeln zu lassen. Wie aber auch in anderen Sportarten nutzten die Nachwuchssportler des Mecklenburger Fahrradtörns die erste Ferienwoche dafür, sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Für die Kids und auch den Trainer ist wichtig die Leistungsgrenzen jedes einzelnen zu kennen, um das Training individuell zu optimieren.

So begaben sich vier Athleten am vergangenen Dienstag auf den Weg in den Olympiastützpunkt nach Schwerin. Dort absolvierten sie unter ärztlicher Kontrolle einen Leistungsstufentest mit Lactatmessung. Je nach Alter wird zum Beispiel mit 80 Watt Tretleistung auf einem Ergometer begonnen. Nach einer vordefinierten Zeit wird die Leistung erhöht, der Herzschlag kontrolliert, Blut am Ohr entnommen und eine Lactatmessung durchgeführt. Diese Stufensteigerung wird so lange vorgenommen, bis die Athleten an ihre körperliche Leistungsgrenze erreichen. Am Ende werden diese Ergebnisse grafisch zusammengefasst und Trainingsbereiche mit den dazugehörigen Herzfrequenzen festgelegt. Dieser Test dient dazu, dass Training in den kommenden Wochen optimal zu gestalten.

Durch Wiederholung dieses Tests kann der persönliche Leistungsgewinn dokumentiert und beobachtet werden. Zuerst wurde es für Max Gau ernst. Er startete mit 100 Watt Anfangsleistung. Nach einer halben Stunde erreichte der Parchimer seine maximale Leistung. Erschöpft war es für ihn jetzt nur noch wichtig etwas zu trinken, um sein Flüssigkeitsdefizit wieder zu regulieren. Im Anschluss musste Hannes Neupauer beweisen, wie gut er in der Crosssaison trainiert hat. Da er und die beiden nachfolgenden Athletinnen eine Altersklasse jünger als Max Gaus sind, begannen diese mit 80 Watt Startleistung. Die Leistungssteigerungen wurden auch auf jeweils 20 Watt festgelegt. Nach gut 20 Minuten erlöste die betreuende Ärztin Neupauer von seinen Strapazen. Es folgten Marle und Taira Rühe. Auch sie mussten zeigen, wie gut ihre körperliche Verfassung ist.

Mit den Ergebnissen in der Hand dürfen die Athleten jetzt den Rest der Ferien das Rad in der Ecke stehen lassen. Einige von ihnen betätigen sich sportlich beim Skifahren in den Bergen. Andere nutzen die Zeit, um fremde Städte zu besichtigen, an der See oder zu Hause zu entspannen.

Ein großer Dank geht an den Landestrainer Erich Eichberg, der diesen Termin mit dem Olympiastützpunkt möglich machte und an Doreen Neupauer, die die Fahrt nach Schwerin absicherte.



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