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Volleyball Regionalliga Frauen : Plötzlich ging nichts mehr…

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Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

SpVg Eidertal Molfsee – 1. VC Parchim 3:1 (22, -17, 20, 13) / Parchim rutscht auf Rang sieben ab

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erstellt am 22.Feb.2015 | 22:56 Uhr

Die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim vergaben am Sonnabendabend die Chance, ihren vierten Tabellenplatz in der Regionalliga Nord zu behaupten. In einem „sehr komischen Spiel“, so Mannschaftskapitän Conny Heinz, unterlagen die Parchimerinnen mit 1:3 Sätzen und rutschen auf Rang sieben ab. Durch dieses Ergebnis rückt das Mittelfeld der Staffel immer enger zusammen. Nur sechs Zähler trennen die Plätze vier und acht.

Wie im Hinspiel, als der 1. VCP zu Hause mit 3:2 Sätzen gewann, waren besonders die ersten drei Sätze in Molfsee von vielen langen Ballwechseln durchsetzt. „Wir haben ganz gut angefangen und im zweiten Satz alles raus geholt, was wir können“, ist Parchims Kapitän bis dahin zufrieden, auch wenn Satz eins nach einer klaren 6:1-Führung noch verloren ging. Danach waren die Gäste in der Spur (25:17) konnten aber im dritten Satz nicht zulegen.

„Nutzt eure Stärken“, forderte Trainer Ingo Achtelik. Aber schon durch zu viele Fehler in der Annahme bremsten sich die VCP-Damen selbst aus. Dazu kam, dass Zuspielerin Lisa Neupauer nicht den besten Tag erwischte. „Die Gastgeber haben meist diagonal geblockt, außen war freie Bahn“, erinnert sich Conny Heinz. Doch die Pässe kamen nicht an und die erfahrenen Gegnerinnen hatten immer wieder eine Hand am oder unter dem Ball. Irgendwie rasselte die Stimmung im Parchimer Team nach der 20:25-Niederlage im dritten Durchgang in den Keller. Die Fehler-Quote blieb hoch und die Gäste wurden im vierten Satz richtig vorgeführt (13:25). In dieser Phase hatte auch Parchims Coach resigniert.

„Ich war schon richtig gallig“, beschreibt die Parchimer Mannschaftsführerin ihr Gefühl, als sie im vierten Satz bei den Reservespielerinnen stand und ihre Motivation von außen keine Abnehmerin oder Unterstützung auf dem Feld fand. „Das war echt komisch, zumal die Gegnerinnen durchaus zu schlagen waren“. Sicher trug auch die Spielzeit (Anpfiff: 19 Uhr, zweieinhalb Stunden Anfahrt) und einige sehr unglückliche Schiedsrichterentscheidungen zum mentalen Tief im Parchimer Team bei. „Die Niederlage haben wir aber selbst zu verantworten“, wissen die Spielerinnen.

Die Mannschaft hat jetzt zwei Wochen Zeit, sich auf das nächste Heimspiel vorzubereiten. Am 7. März kommt der Tabellenzweite VG WiWa Hamburg II in die Fischerdammhalle. Die Aufgabe wird nicht leichter.

 

1. VC Parchim: Heinz, Neupauer, M. Zimmermann, S. Zimmermann, Offer, Tiedt, Stanczak, Marckwardt, Markert, Gau (L)


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