Tischtennis Verbandsoberliga : Parchimer sicher in der Relegation

Das erfolgreiche Team des SV Aufbau Parchim (v.l.): Arkadivsz Kukkuk, Chris Rehberg, Slawomir Cylwik, Sandro Gardlo, Marcel Bauer, Jens Stratmann, Uwe Schütz (nicht auf dem Foto: Tobias Hapke)
Das erfolgreiche Team des SV Aufbau Parchim (v.l.): Arkadivsz Kukkuk, Chris Rehberg, Slawomir Cylwik, Sandro Gardlo, Marcel Bauer, Jens Stratmann, Uwe Schütz (nicht auf dem Foto: Tobias Hapke)

Zwei Siege zum Saisonabschluss geben dem SV Aufbau die Möglichkeit zum Aufstieg in die Oberliga

svz.de von
23. April 2015, 22:00 Uhr

Die Tischtennisherren von Aufbau Parchim setzten sich beim Doppelspieltag zum Saisonabschluss der Verbandsoberliga Nord gegen Fockbek und Eimsbüttel jeweils mit 9:3 durch und erreichten als Tabellenzweiter die Relegation zum Aufstieg in die Oberliga.

Mit einer konzentrierten Leistung kontrollierte Parchim das Spiel gegen das ersatzgeschwächte Team des Tabellenletzten Fockbek von Beginn an: Nach der 2:1-Führung aus den Doppeln erhöhten Slawomir Cylwik, Chris Rehberg und Arkadiusz Kukkuk auf 5:1, ehe Uwe Schütz nach starker Leistung gegen Walter zum zweiten Punkt der Gäste gratulieren musste. Marcel Bauer erhöhte auf 6:2. Sandro Gardlo, der für Tobias Hapke ins Parchimer Team rückte, zog im Duell gegen den Fockbeker Abwehrspieler den Kürzeren. Cylwik, Rehberg und Kukkuk machten dann den Sack zu und sicherten das 9:3 und somit die Vizemeisterschaft.

Beim letzten Spiel der regulären Saison in Hamburg gegen Eimsbüttel boten die Gastgeber die komplette Stammmannschaft auf, was ihnen im Verlauf der Saison eher selten gelang. Somit war klar, dass Parchim noch einmal hart geprüft wurde. Hapke kehrte ins SVA-Team zurück, dafür war Bauer verhindert, der durch Mario Gube vertreten wurde. Erneut ging Parchim mit 2:1 aus den Doppeln. Rehberg/Gube unterlagen dabei unglücklich, während Schütz/Hapke nur knapp auf die Siegerstraße fuhren. Rehberg gewann sicher gegen den ehemaligen Bundesligaakteur Christlieb, auch Cylwik agierte überzeugend. Beim Zwischenstand von 4:1 stiegen dann Hapke und Kukkuk in die Box. Während Letzterer im Schnelldurchgang siegte, hatte Hapke in einem hart umkämpften Match das glücklichere Händchen beim 11:8 im Entscheidungssatz. Gube unterlag im Duell zweier Abwehrspieler. Auch Schütz fand seine Sicherheit nicht. Somit ging Parchim wie am Vortag mit einem 6:3 aus der ersten Runde. Und ebenso wie am Vortag oblag es Cylwik, der gegen Christlieb beim knappen 3:2 alle Register ziehen musste, Rehberg und Kukkuk, mit starken Auftritten das 9:3 zu besiegeln. Mit diesen zwei Siegen zog Aufbau nach Punkten mit dem Meister Oberalster zwar gleich, jedoch ist das Verhältnis der kleinen Punkte nicht gut genug. Angesprochen auf den verpassten direkten Aufstieg stellt Mannschaftsführer Jens Stratmann fest: „Natürlich hatten wir es als Herbstmeister in der Hand. Hätten wir nicht nur 8:8 gegen Friedrichsort gespielt, hätten wir es trotz des missglückten Rückrundenstarts gepackt. Nun müssen wir eben in die Relegation. Das ist trotzdem ein Riesenerfolg, wenn man bedenkt, dass unser Saisonziel Nichtabstieg hieß.“ Die Parchimer müssen jetzt im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga am 9. Mai um 16 Uhr beim Oberligaachten Borussia Spandau antreten. Hertha 06, Zweiter der Verbandsoberliga Ost, hat auf die Teilnahme verzichtet.

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