Volleyball Regionalliga : Nur Anfangsphase war bisschen gruselig

Ab Mitte des ersten Satzes fanden die Parchimerinnen besser ins Spiel. Hier Blocken Mara Zimmermann (14) und Antje Markert den Rostocker Angriff erfolgreich. Fotos: Thomas Zenker
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Ab Mitte des ersten Satzes fanden die Parchimerinnen besser ins Spiel. Hier Blocken Mara Zimmermann (14) und Antje Markert den Rostocker Angriff erfolgreich. Fotos: Thomas Zenker

1. VC Parchim bezwingt SV Hafen Rostock mit 3:0 (25:22, 25:21, 25:16)

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01. November 2015, 22:26 Uhr

Der Aufwärtstrend der Volleyballerinnen des 1. VC Parchim hält an. Am Samstagabend setzte sich die Mannschaft klar in drei Sätzen gegen den SV Hafen Rostock durch und ist Tabellenvierter. Doch auch nach dem 3:0 ist Parchims Trainer Ingo Achtelik noch nicht am Ziel seiner Volleyball-Vorstellungen: „Es gibt viele gute Ansätze, aber wir machen zu wenig aus unseren athletischen Möglichkeiten“ und meint damit unter anderem die Variabilität im Angriff.

Im ersten Satz machten den Parchimerinnen aber ganz andere Untugenden zu schaffen. Mit drei Annahmefehlern, einer Aufgabe ins Netz und fehlender Abstimmung bei einem einfachen Ball in die Feldmitte verschenkten die Gastgeberinnen die ersten Punkte (1:5) und der VCP-Coach zog früh die Notbremse mit einer Auszeit. Sicherheit kam aber vorerst nicht ins Spiel und Rostock zog auf 12:5 weg. Langsam kam das VCP-Spiel ins Rollen (10:14), aber die Gäste hielten den Abstand bis zum 14:17 konstant. Die VC-Damen erhöhten den Druck mit starken Aufschlägen und Angriffen, glichen aus (22:22) und versenkten den Satzball zum 25:22.

Die Sicherheit aus der Schlussphase des ersten Satzes nahmen die Gastgeberinnen mit in den zweiten und führten schnell mit 9:2. Doch die Rostockerinnen, in deren Reihen die ehemaligen VCP-Spielerinnen Kristin Schnittger und Laura Jahnke wichtige Stützen sind, erholten sich wieder und glichen zum 15:15 aus. Auf Augenhöhe ging es weiter bis zum 21:21. In der Schlussphase zeigten die Gastgeberinnen klare Aktionen und ließen keinen Punkt der Gegnerinnen mehr zu. Die halbe Miete war eingefahren. Im Gegensatz zum ersten Heimspiel (nach 2:0-Satzführung gegen Warnemünde noch 2:3 verloren) blieben die VCP-Mädels diesmal konzentriert. Vanessa Derrath, die an diesem Tag für die verletzte Zuspielerin Lisa Neupauer eine solide Leistung ablieferte, führte gut Regie. Parchim war nicht aufzuhalten und führte mit 12:5, dann mit 17:6. Achtelik gab seinen Reservespielerinnen Pauline Pontow, Sophie Zimmermann und Sarah Marckwardt Einsatzzeit und das Team spielte auch den Satz sicher zu Ende (19:13, 25:16).

Sicher zeigte der Spielverlauf bei den Gastgeberinnen noch zu viele Schwankungen. „Mir fehlt noch die Konstanz über die gesamte Spielzeit“, sagt der VCP-Trainer. Das Team sei aber auf dem richtigen Weg. Das sahen auch die rund 130 Zuschauer so. Denn neben einigen Aussetzern, beherrschten Einsatz, Siegeswillen und und eine gute Spielanlage das Mecklenburg-Duell. Am Sonnabend reisen die Parchimerinnen nach Grimmen, danach ist eine Woche Spielpause. Am 21. November stellt sich, dann wieder um 17 Uhr, das Team der Lübecker TS in der Fischerdammhalle vor.  

1. VC Parchim: Offer, Helmecke, Derrath, M.Zimmermann, Markert, Claus (L), Abrutat, Pontow, Marckwardt, S. Zimmermann, Heinz, Neupauer


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