1. Volleyballclub Parchim : Noch keine Konstanz gefunden

Die beiden wertvollsten Spielerinnen im Duell: Anika Zülow (l.) im Angriff gegen Tanja Joachim
Die beiden wertvollsten Spielerinnen im Duell: Anika Zülow (l.) im Angriff gegen Tanja Joachim

Volleyball 3. Liga Nord Frauen: 1. VC Parchim – VSV Havel Oranienburg 0:3 (-23, -18, -21)

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18. Februar 2018, 23:46 Uhr

Es will einfach nicht klappen mit dem zweiten Heimsieg der Saison. Gegen den VSV Havel Oranienburg unterlag der 1. VC Parchim am Sonnabend mit 0:3 Sätzen. Bitter war vor allem der Verlauf des dritten Satzes. Dort hatten die Gastgeberinnen ihren Gegner im Griff und führten schon mit 19:12. Doch wer auf den „Lucky Punch“ gehofft hatte, wurde enttäuscht. Parchim gelangen noch zwei Pünktchen und die Gäste konnten beim 25:21 ihren sechsten Saisonsieg bejubeln. „Wir bekommen einfach die Annahme nicht in den Griff“, ärgert sich Parchims Coach Ingo Achtelik. Zwar klappte die Annahme besser als im letzten Heimspiel, war aber zu ungenau. Zuspielerin Tanja Joachim, die letztlich zur wertvollsten Spielerin der Gastgeber gewählt wurde, musste lange Wege gehen, um ihre Angreiferinnen zu bedienen.

Im ersten Satz sahen die Zuschauer viele lange Ballwechsel und ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Teams. Allerdings nur bis zum 18:18. Dann agierten die Oranienburgerinnen einfach gedankenschneller und zogen auf 24:18 weg – Satzball. Doch die VCP-Frauen gaben sich nicht geschlagen, wehrten fünf Satzbälle ab (23:24) und zwangen den gegnerischen Trainer zu zwei Auszeiten. Beim nächsten Angriff schlugen die Gäste den Parchimer Block an und der VCP schrammte knapp an einer Überraschung vorbei. Die kämpferische Einstellung der Gastgeberinnen stimmte auch im zweiten Durchgang. Jedoch präsentierten sich die Gäste ab Mitte des Satzes sicherer in Annahme und Abwehr und setzten vor allem im Angriff Zeichen. Parchim lag 14:22 zurück, betrieb aber noch Ergebniskorrektur zum 18:25.

Im dritten Satz lag Parchim von Beginn an in Front (6:5, 12:11) und setzte sich dann auf 19:12 ab. Der Knoten schien geplatzt zu sein und die Gäste wirkten sehr verunsichert. Danach gelangen dem Gast drei Punkte in Folge, Achtelik nahm eine Auszeit. Einen sehenswerten Ballwechsel ging für Parchim unglücklich aus und die Lockerheit der letzten Minuten ging im VCP-Team völlig verloren. Die zweite Auszeit beim 20:18 brachte auch keine Besserung und das Drama nahm seinen Lauf.Oranienburg glich aus (21:21) und ließ keinen Parchimer Punkt mehr zu.

Zwei Möglichkeiten den vorletzten Platz der Staffel zu halten, hat der VC Parchim noch: Am Sonnabend im Kellerduell beim Eimsbütteler TV und beim letzten Heimspiel am 10. März gegen den SC Alstertal-Langenhorn.

1. VC Parchim: Heinz, S. und M. Zimmermann, Joachim, Dieckemann, Abrutat, Offer, Markert, Neupauer, Claus, Pontow

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