Volleyball Regionalliga Nord Frauen : Nach Satz eins den Spielfaden verloren

Im ersten Satz flutschte es noch beim 1. VC Parchim. Frieda Siemoneit überwindet die Greifswalder Blockspielerin Katja Vahl, Kitty Abrutat, Zuspielerin Tanja Joachim und Kapiztän Eva Gau (v.l.) sichern ab. Fotos: Thomas Zenker
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Im ersten Satz flutschte es noch beim 1. VC Parchim. Frieda Siemoneit überwindet die Greifswalder Blockspielerin Katja Vahl, Kitty Abrutat, Zuspielerin Tanja Joachim und Kapiztän Eva Gau (v.l.) sichern ab. Fotos: Thomas Zenker

Parchimerinnen überrennen Turbine Greifswald erst mit 25:9 und brechen danach ein

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17. November 2019, 00:00 Uhr

Nachdem der 1. VC Parchim den Tabellenvorletzten der Regionalligastaffel Nord ESV Turbine Greifswald im ersten Satz mit 25:9 abgefertigt hatte, machte sich bei einigen Beobachtern im Parchimer Lage ein ungutes Gefühl breit. „Wir haben das schon einige male erlebt, dass der Spielverlauf nach solch einem Auftakt kippt“, sagt Geschäftsführer Uwe Haarig. Und tatsächlich begann im zweiten Durchgang das große Zittern. „Wir haben einfach nicht mehr ins Spiel gefunden, so eine nach der 2:3-Niederlage enttäuschte Trainerin Janine Carli.

Im zweiten und dritten Satz (22:25, 19:25) lagen die Parchimerinnen gegen jetzt mutig aufspielende Gäste jeweils von Beginn an zurück. Zwar kämpfte sich das Heimteam immer wieder heran. „Aber in den entscheidenden Phasen haben wir zu ängstlich gespielt. Keiner hat wirklich Verantwortung übernommen“, sieht Carli einen entscheidenden Grund dafür. Erst Mitte des vierten Satzes lief es für Parchim besser (14:13, 20:15). Die ersten beiden Satzbälle nach dem 24:18 wehrte Greifswald noch ab und Janine Carli nahm noch eine Auszeit. Mit dem nächsten Angriff rettete sich der Gastgeber in den Tie-Break.

Der Entscheidungssatz begann aus Parchimer Sicht gut (4:2). Zwei Annahmefehler und zwei Angriffe ins Aus, schon lag der VCP wieder zurück (5:8). Die Heimmannschaft kam einfach nicht in die Puschen (6:10). Hoffnung keimte noch einmal auf, als Parchim zum 11:12 punktete. Zweimal konnten die Gastgeberinnen jetzt so genannte Danke-Bälle nicht verwerten und die Gäste nutzten diese Schwäche aus und machten beim 15:12 den Deckel drauf. Zwar retteten die VCP-Spielerinnen wenigstens einen Tabellenpunkt, „aber wir haben definitiv zwei Punkte verloren“, so Parchims Coach.

Parchim – Greifswald 2:3 (25:9, 22:25, 19:25, 25:20, 12:15) 103:94 Bälle
1. VC Parchim: Siemoneit, Markert, Busch (L), Abrutat, Dieckemann, Schröder, Joachim, Gau, Schultz, Behring


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