Saisonbilanz : Mit starker Rückrunde zum Titel

So jubelt ein Meister: Nach dem abschließenden 6:1-Sieg gegen Aufbau Boizenburg wurden die  I. E-Junioren der SG 03 Ludwigslust/Grabow mit Pokal und Medaillen ausgezeichnet.
So jubelt ein Meister: Nach dem abschließenden 6:1-Sieg gegen Aufbau Boizenburg wurden die I. E-Junioren der SG 03 Ludwigslust/Grabow mit Pokal und Medaillen ausgezeichnet.

E-Junioren der SG 03 Ludwigslust/Grabow bejubeln Kreisoberliga-Meisterschaft / Klare Sieger in den Kreisligen West und Ost

svz.de von
29. Juli 2014, 22:36 Uhr

Um die Fußballsaison 2013/2014 der im Kreisfußballverband Westmecklenburg aktiven E-Junioren so richtig rund zu machen, hat sich Staffelleiter Manfred Siemer auch in diesem Jahr wieder hingesetzt und intensives Zahlenstudium betrieben.

In der höchsten Spielklasse, der Kreisoberliga, entwickelte sich die Meisterschaft zu einer spannenden Angelegenheit. Die Entscheidung blieb lange völlig offen. Am Ende machte die erste Mannschaft der SG 03 Ludwigslust/Grabow das Rennen, die in der Rückrunde richtig Gas gab und sich so vom fünften Platz noch an die Spitze schoss. Mit konstanten Leistungen verdiente sich der Wittenburger SV den Vize-Titel gefolgt vom SV Plate, der im Endspurt noch an SpVg Cambs-Leezen und Empor Zarrentin vorbeizog. Chancenlos waren Hagenower SV und Lübzer SV. Die Verantwortlichen des Plauer FC zogen schon vorher die „Reißleine“ und nahmen ihre junge Truppe aus dem Spielbetrieb (Ergebnisse wurden aus der Wertung genommen). Insgesamt fielen 376 Tore, was einem Schnitt von 5,2 Treffern pro Spiel entsprach. Die Torjägerkrone sicherte sich Jonas Lehmann (SG 03/24), dicht gefolgt von Alexander Ley (Wittenburg/22). Den höchsten Sieg lieferte der WSV mit dem 11:1 gegen Hagenow ab.

In der Kreisliga West ließ die SG Aufbau Boizenburg die Konkurrenz weit hinter sich, verwies den SVF Neustadt-Glewe mit neun Punkten Vorsprung auf den Silberrang. Aus dem Duell um Platz drei ging der FSV Strohkirchen als Sieger hervor. Den Hut ziehen muss man vor dem Dömitzer Kicker-Nachwuchs, dem ein Punktgewinn versagt blieb, der sich aber auch von 191 Gegentreffern nicht entmutigen ließ. Es „klingelte“ insgesamt 692 Mal (Schnitt 7,7). Gleich 15 Partien endeten mit einem zweistelligen Ergebnis. Als unangefochtener Knipser Nummer eins zeichnete sich Boizenburgs Pepe Kruse aus, der satte 63 Mal ins Schwarze traf. Auffällig war, dass 39 Heimsiegen 41 Erfolge der Auswärtsmannschaften gegenüberstanden (10 Remis).

Auch in der Ost-Staffel gab es mit der SG Sternberg/Brüel ein dominierendes Team. Der Meister gab in 18 Spielen keinen Punkt ab und kam auf ein Torverhältnis von 155:12. Einzig die zweitplatzierte SG Parchim II konnte einigermaßen folgen, musste nur zwei Niederlagen gegen den Spitzenreiter einstecken. Mit Rastower FC und SG 03 Ludwigslust/Grabow schickten zwei Vereine reine Mädchenteams ins Rennen, die sich tapfer schlugen. Dass die SG 03 fünf Spielerinnen des Jahrgangs 2001 einsetzte, entwickelte sich allerdings zum Streitpunkt und beschäftigte in der Rückrunde mehrfach das Sportgericht. Die Torjäger schlugen 588 Mal zu (Schnitt 6,5), allen voran Randy Dei (Sternberg/Brüel), der es auf 49 Treffer brachte.

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