Bogenschießen : Mit Pfeil & Bogen auf der Jagd

Die Bogenschützen mussten mit den verschiedensten Bedingungen in Wald und Flur zurecht kommen. Fotos: Thomas Zenker
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Die Bogenschützen mussten mit den verschiedensten Bedingungen in Wald und Flur zurecht kommen. Fotos: Thomas Zenker

Groß Niendorfer Bogenschützenverein begrüßt mehr als 150 Teilnehmer zum 17. Waldseeturnier

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29. Juni 2015, 22:34 Uhr

Gruppen von drei bis fünf Bogenschützen, insgesamt mehr als 150 Teilnehmer, streiften am Sonnabend und Sonntag durch das Gelände rund um den Wamckower Teich. Der Groß Niendorfer BSV hatte zum 17. Mal zu seinem Waldseeturnier eingeladen. Das Turnier gilt als Landesmeisterschaft 3D und gleichzeitig als Quali-Turnier für die Deutschen 3D-Meisterschaften. „Wir geben unseren Mitgliedern seit einigen Jahren die Möglichkeit, sich beim eigenen Turnier für die Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren“, erklärt Christina Posekardt. Weil für die Deutschen Titelkämpfe Ende Juni Meldeschluss ist, mussten die Groß Niendorfer ihren Turniertermin vom ersten Wochenende Juli auf Ende Juni verlegen. „Seit dem haben wir immer wieder mit schlechtem Wetter zu kämpfen“, weiß die Kampfrichterin. Im vergangenen Jahr wurde sogar abgebrochen. Diesmal schüttete es nur am späten Sonnabendnachmittag, ansonsten waren die äußeren Bedingungen super, aber der Parcours sehr anspruchsvoll.

Die Bogenschützen bekamen das unter anderem beim „heulenden Wolf“ zu spüren. Dieses Ziel stand in einer dunklen Ecke des Waldes und es musste bergauf anvisiert werden. „Damit haben wir Flachländer zu kämpfen“, so Hauptschiedsrichter Sven Posekardt. Die Teilnehmer aus Sachsen und dem Harzgebiet kämen damit besser klar. Letztlich meisterten auch die jüngsten Teilnehmer die Aufgaben an den beiden Tagen. Am ersten wurde eine Waldrunde gelaufen, bei der die Schützen bis zu drei Pfeile auf ein Ziel abgeben konnten, am Sonntag bei der Jagdrunde galt es, das Ziel mit einem Versuch zu treffen. Den Wolf hat der neunjährige Jan Schwäbe (Groß Niendorf) knapp verfehlt, nimmt aber das nächste Ziel wieder optimistisch ins Visier. Das tat auch Charlotte Krugel (SSV Sarzbüttel), die mit sechs Jahren jüngste Teilnehmerin war.

Die Kommunikation auf dem riesigen Gelände klappte in diesem Jahr sehr gut. Denn der Gastgeber-Verein hatte in acht Funkgeräte investiert. „So können alle Kampfrichter mithören wo es Probleme gibt und sie schnell lösen“, freut sich Lukas Posekardt, der dritte der Groß Niendorfer Bogenschützen-Familie, der diesmal als „Mädchen für alles“ im Gelände unterwegs war. Unterstützt wurden die Gastgeber in diesem Jahr von zwei Kampfrichtern aus Sachsen, Roland Sander und Ines Paul, die sowohl den Parcours als auch die gute Organisation des Turnieres lobten. Ein Wiedersehen gibt es wohl bei der Deutschen 3D-Meisterschaft im August in Niedersachsen.

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