Kreisfußballverband : Mit Kritik und Erfahrungen konstruktiv umgehen

Der Meinungsaustausch stand im Vordergrund: In Zarrentin berichtete Hartmut Hennig (r.) von seinen langjährigen Erfahrungen in der Landesklasse.
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Der Meinungsaustausch stand im Vordergrund: In Zarrentin berichtete Hartmut Hennig (r.) von seinen langjährigen Erfahrungen in der Landesklasse.

Schiedsrichter im Erfahrungsaustausch bei neu eingeführten Lehrabenden

svz.de von
04. Dezember 2014, 22:25 Uhr

Die im Kreisfußballverband (KFV) Westmecklenburg eingesetzten Schiedsrichter nehmen Kritik auf, setzen sich damit auseinander und arbeiten konstruktiv an Lösungsvorschlägen: Das ist das Signal, das von den neu eingeführten Lehrabenden ausgehen soll. Diese Form des Erfahrungsaustausches kam bei allen Teilnehmern sehr gut an, und so ist eine Wiederholung zu Beginn der Rückrunde im Gespräch. Ein Dankeschön gilt den Vereinen Parchimer FC, SV Plate, TSV Empor Zarrentin und LSV Schwarz-Weiß Eldena, die bei dieser ersten Runde als Gastgeber fungierten.

Bei der Premiere ging es u.a. um Fragen zum „Norweger-Modell“ (reduzierte Mannschaftsstärke im Nachwuchsbereich) oder zum elektronischen Spielberichtsbogen. Langjährige Schiedsrichter berichteten, wie sie in hektischen Partien die Gemüter zu beruhigen versuchen. Gerade diese Erfahrungswerte können jüngeren Unparteiischen als Hilfestellung dienen. Denn auch sie müssen lernen, in kritischen Situationen kühlen Kopf zu bewahren. „Wir wollen diese Form des Austausches weiter intensivieren, weil so jeder zu Wort kommt und seine Meinung einbringen kann“, zeigte sich Andreas Schug überzeugt vom neuen Konzept. Der Landesliga-Referee ist seit der laufenden Saison verantwortlich für die Schiedsrichterbeobachter und das Mentorenprogramm im KFV Westmecklenburg. Er erläuterte zum Abschluss noch einmal die wichtigsten Regeln zur anstehenden Hallensaison, bevor man dann zum gemütlichen Teil überging.

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