Parchimer Radmarathon : Mit 30 km/h übers Land geradelt

Die Fahrer der Bronze-Tour über 93 Kilometer starteten gestern um 9 Uhr im Gewerbegebiet. Fotos:  Thomas Zenker
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Die Fahrer der Bronze-Tour über 93 Kilometer starteten gestern um 9 Uhr im Gewerbegebiet. Fotos: Thomas Zenker

Mehr als 100 Teilnehmer beim Parchimer Radmarathon am Start / Mädchen und Jungen absolvieren Kriterium

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27. Juli 2014, 22:55 Uhr

Schon am gestrigen frühen morgen zeichnete sich ab: Die zweite Auflage des Parchimer Radmarathons wird ein Erfolg. „Wir haben 29 Teilnehmer auf die große Tour geschickt, immerhin 15 Fahrer haben sich noch heute angemeldet“, freut sich Sandra Mett, Vorsitzende des gastgebenden Vereins Mecklenburger Fahrradtörn. Damit waren es mehr Fahrer als bei der Premiere im Vorjahr und der Trend setzte sich auch bei der Silber- und Bronze-Tour fort. „Wir hatten nur knapp 50 Anmeldungen und schon ein flaues Gefühl in der Magengegend“, erinnert sich die Parchimerin. Dass am Ende die Teilnehmerzahl der Premiere überboten wurde, war Lohn für den organisatorischen Aufwand im Vorfeld. Denn neben den Marathon-Radlern (209 km) gingen 41 Silberne (136 km) und 34 Bronzene (98 km) auf die Touren.

Der Parchimer Triathlet Chris Martin, der erst vor zwei Wochen in Frankfurt am Main den Ironman absolviert hatte, kam als erster des „langen Kantens“ zurück ins Gewerbegebiet. „Ich fühle mich schon wieder gut erholt, bin einfach zufrieden“, wirkte er ziemlich entspannt am Kuchenbüfett, das die MFT-Mitglieder wieder liebevoll angerichtet hatten. Auch der Trainer der Siggelkower Fußballer, Bernd Zühlsdorf, erreichte gut gelaunt das Ziel der Bronze-Tour. „So wie es heute gelaufen ist, traue ich mir auch die Silbertour zu“, blickt er schon mit einem Auge ins kommende Jahr.

Während die Frauen und Männer im Landkreis unterwegs waren, starteten einige Nachwuchs-Radler beim Kriterium im Gewerbegebiet. Die ältesten, die U17-Jungs, mussten 30 Runden abreißen und Prämienpunkte sammeln. Der Parchimer Lukas Krauße landete nach gutem Rennverlauf auf dem dritten Platz. Einen Start-Ziel-Sieg mit letztlich zwei Runden Vorsprung vor den Verfolgern legte der Cottbusser Erik Vater in der U15-Konkurrenz hin. In der Altersklasse U11 erkämpfte Theresia Kolbow (RSV Parchim) Rang drei.

Nach und nach kamen die Teilnehmer von ihren Touren zurück ins Fahrerlager auf dem Gelände der Lewitz-Werkstätten und die schnellsten konnten noch das „Fette-Reifen-Rennen“ der jungen Freizeitsportler verfolgen.

Mit Unterstützung der Stadtwerke und der Stadt Parchim, dem Fahrradgeschäft Fricke, der BrinkmannBleimann GmbH, der Barmer GEK und den Lewitz-Werkstätten stellten die Parchimer wieder eine gelungene Radsportveranstaltung auf die Beine – Fortsetzung folgt.

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