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Volleyball Regionalliga Nord Frauen : Kielerinnen stärker als erwartet

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kieler TV II – 1. VC Parchim 2:3 (-17, 23, -19, 24, -7) / Sonnabend letztes Heimspiel des Jahres

svz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 15:54 Uhr

In der Volleyball-Regionalliga fuhren die Damen des 1. VC Parchim am Sonnabendnachmittag den sechsten Saisonsieg ein. Bei der zweiten Vertretung des Kieler TV gewann das Team von Trainer Ingo Achtelick mit 3:2 Sätzen.

Das, was letzten Sonntag so gut geklappt hat, nämlich mannschaftliche Geschlossenheit, Spaß und Kampfgeist schien dieses Wochenende in Vergessenheit geraten zu sein. Grundsätzlich ist der Kieler TV keine schlechte Mannschaft, ließ aber aufgrund vergangener Spiele darauf schließen, locker schlagbar zu sein. Der erste Satz lief noch so, wie sich das Trainer und Spielerinnen vorgestellt haben. Die Gäste setzten sich rasch ab und die Kielerinnen mit starken Aufschlägen, Angriffen und schnellem Spiel ziemlich unter Druck. Beim 8:14 nahm der Gastgeber bereits die zweite Auszeit. Doch schon jetzt blitzte der Kampfgeist der Kielerinnen auf, mussten sich aber mit 17:25 geschlagen geben.

Nach dem Seitenwechsel verschlugen die Parchimerinnen zu viele Aufschläge, dazu kamen Eigenfehler, die Kiel immer stärker machten. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen (13:11, 19:18, 22:21) hatten die Kielerinnen das glücklichere Ende 25:23. Der dritte Satz lief wieder etwas besser für den 1. VC Parchim. Der Gast ging mit 11:6 in Führung und hielt den Vorsprung (17:11). Wieder gaben sich die Gastgeberinnen nicht so einfach geschlagen, holten Punkt für Punkt auf, sodass sich Parchims Coach gezwungen sah, beim 22:17 in einer Auszeit noch einmal deutliche Worte zu finden. Dies wirkte, Kiel gelangen nur noch zwei Punkte und Parchim gewann 25:19.

Aber der Knoten im Spiel der Gäste war nicht geplatzt, auch wenn die VCP-Frauen erneut mit 9:4 bzw. 15:9 in Front gingen. Die Kielerinnen zeigte einmal mehr, dass auch sie Blut geleckt hatten, kämpften um jeden Ball und glichen beim 21:21 aus. Das Blatt sollte sich noch einmal wenden. Parchim erkämpfte das Aufschlagsrecht und machte zwei Punkte. Der Gastgeber wehrte sich nach Kräften, aber der VCP hätte beim Stand von 24:22 den Sack zumachen können. Es sollte nicht sein. Eine Fehlentscheidung vom Schiedsgericht, der Ball war „Tusch“ und drin, anstatt von ihr mit „Aus“ entschieden und der zweite Angriff landete dann tatsächlich im Aus - 24:24. Jetzt zogen die Kielerinnen ihr Ding durch, gewannen mit 26:24 und retteten sich in den Entscheidungssatz.

„Jetzt hieß es für uns nochmal alles geben. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen“, erinnert sich Conny Heinz. Beim Stand von 6:5 für Kiel wechselte das Aufschlagsrecht. Mara Stancak ließ sich weder von zwei Auszeiten (8:6, 11:6), einem Seitenwechsel noch von den Kieler Fans (die Männer vom KTV hatten danach ihr Heimspiel und unterstützten ihre Mädels nach Leibeskräften) aus der Ruhe bringen. Sie schlug druckvolle Aufschläge und erst beim Stand von 14:6 für Parchim konnte Kiel einen Angriff erfolgreich platzieren. Bei diesem einen Punkt blieb es dann auch und der 1. VC Parchim gewann den Tie-Break mit 15:7 und das Spiel mit 3:2-Sätzen.

Am Sonnabend um 17 Uhr erwartet der VCP den Schweriner SC III zum letzten Heimspiel des Jahres Am Fischerdamm.

1. VC Parchim: Stancak, Claus (L), Offer, Heinz, Marckwardt, Markert, Neupauer, Derrath, Pontow, Helmecke


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