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Volleyball Regionalliga : Kampf: 0:2-Satzrückstand gedreht

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

1. VC Parchim – PSV Neustrelitz 3:2 (-26, -20, 23, 18, 13)

von
erstellt am 28.Sep.2014 | 22:27 Uhr

Das erste Heimspiel des 1. VC Parchim in der Volleyball Regionalliga gegen den PSV Neustrelitz war das erwartet schwere Stück Arbeit. Nach zwei verlorenen Sätzen (26:28, 20:25) kämpften sich die Gastgeberinnen zurück (25:23, 25:18) und holten sich auch im Tie-Break den Sieg (15:13).
„Unser Ziel heute war ein Sieg. Nach dem 0:2 war ich immer noch überzeugt, des es unser Spiel wird und habe das auch den Spielerinnen gesagt“, so ein glücklicher Trainer Ingo Achtelick. Ebenso sah es Parchims Trikot-Sponsor Torsten Poschmann: „Ich konnte erst Mitte des zweiten Satzes in der Halle sein, und gesehen, dass die Mannschaft kämpft. Da war ich mir sicher, dass sie das Ergebnis noch drehen“. Letztlich konnte Parchims Coach nicht nur über den 3:2-Sieg und die zwei Tabellenpunkte froh sein, sondern auch eine Menge Erkenntnisse aus der Partie in die nächsten Trainingsstunden mitnehmen. „Wir haben jetzt 14 Tage Zeit und können an der Feinabstimmung arbeiten“, schaut er voraus. Denn genau an der haperte es immer wieder im gesamten Spielverlauf, vor allem zu Beginn des ersten Satzes und im zweiten.
Im ersten Durchgang zogen die PSV-Damen den sehr nervös beginnenden Parchimern auf 10:5 Punkte davon. VCP-Kapitän Conny Heinz steckte mit starkem Aufschlag- und Angriffsspiel ihre Mädels an, die jetzt etwas mutiger agierten (13:16, 16:17, 20:18). In der Schlussphase konnte der Gastgeber zweimal Satzbälle nicht verwerten und verlor 26:28. Satz zwei gingen die Parchimerinnen forsch an (5:2), liefen dann aber immer einem Rückstand hinterher und gaben sich mit 20:25 geschlagen. Gegen die clevere Spielweise der erfahrenen Gegnerinnen im Angriff, fanden die VCP-Spielerinnen bis dahin kein Gegenmittel.
Auch der dritte Satz begann alles andere als viel versprechend. Beim 1:3 nahm Achtelick schon die erste Auszeit und tatsächlich fand sein Team mit klarem Spielaufbau und verbesserten Block in die Partie (12:12, 18:12, 22:20). Diesmal hatten die Gastgeberinnen den längeren Atem und waren nach dem 25:23 wieder im Rennen. Mitte des vierten Satzes machten sich die CVP-Frauen das Spiel nach komfortabler Führung durch zu viele Eigenfehler selbst schwer (15:10, 16:16). Mara Zimmermann sorgte mit starken Aufgaben für Unsicherheit beim Gegner und der Parchimer Block zeigte jetzt mehr Wirkung als bisher (22:17, 25:18). Die Freude über den Satzausgleich übertrug sich auf die Spielweise im Tie-Break, denn Parchim führt beim Seitenwechsel mit 8:2 Punkten. Der Vorsprung reichte gerade so gegen die stark kämpfenden Neustrelitzerinnen (11:7, 13:9). Beim 14:9 hatte der 1. VCP den ersten Matchball. Die Zuschauer standen klatschend auf, mussten aber noch etwas Stehvermögen zeigen. Denn der PSV wehrte vier Spielbälle ab, ehe beim 15:13 der Heimsieg feststand.
Das zweite Mecklenburg-Derby der Saison bestreiten die Parchimerinnen am 11. Oktober ebenfalls in der Fischerdammhalle gegen den SV Warnemünde, der wie der 1. VCP bisher einen Sie und eine Niederlage verbuchte. Und damit es nicht langweilig wird, steht eine Woche darauf (18. Oktober) schon das dritte MV-Duell Am Fischerdamm gegen den Schweriner SC III im Wettkampfkalender der Eldestädterinnen


1. VC Parchim: Heinz, M. Zimmermann, S, Zimmermann, Tiedt, Gau (L), Marckwardt, Schulze, Stancak, Markert, Neupauer, Bölkow, Kipar


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