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Parchimer Segelfreunde : Junge Segler steuern große Boote

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Jugendgruppe absolvierte Törn mit Segelyachten auf dem Greifswalder Bodden

von
erstellt am 17.Okt.2017 | 23:59 Uhr

Für Spaziergänger am Wockersee ist es in der Segelsaison ein bekanntes Bild, wenn jeden Sonnabend junge Segler ihre Trainingsrunden auf dem Wasser drehen. Mit Ihren Ein- und Zweimannbooten bereiten sie sich auf regionale Regatten vor und vervollkommnen ihre seglerischen Fähigkeiten. Die mit ca. 25 Jugendlichen recht große Jugendgruppe steht seit Jahren im Mittelpunkt der Vereinsarbeit der Parchimer Segelfreunde.

In diesem Jahr gab es einen besonderen Höhepunkt in Terminkalender der Jugendlichen und zwar ein mehrtägiger Segeltörn mit Segelyachten auf dem Greifswalder Bodden. Von Neuhof bei Stralsund stachen zwölf Jugendliche in Begleitung von vier erwachsenen Sportfreunden aus dem Verein auf zwei Segelyachten in See. Bewusst war der Törn als Ausbildungsfahrt angesetzt. Das bedeutet, die Jugendlichen führen die Boote möglichst in Eigenverantwortung. Dazu gehörten die Planung des Einkaufs und die Mahlzeitenzubereitung, das Erlernen von Navigation und Seemannschaft so wie das Steuern der Boote. Das erste Ziel war der Hafen Kröslin bei Peenemünde. Für die ca. 35 Seemeilen benötigte die kleine Flotte bei angenehmen drei bis fünf Windstärken sechs Stunden. Genug Zeit, um sich mit den Booten vertraut zu machen und 15 kg Kartoffel zum Abendbrot zu schälen. Der Hafen war super und nach dem Abendbrot saßen alle noch lange auf den Booten zusammen.

Der nächste Tag war anspruchsvoller. Der Wind hatte aufgefrischt und bei fünf bis sechs Knoten Fahrt wurden alle Hände an Bord gebraucht. Im Gegensatz zu den kleinen Regattabooten war auf den Yachten Teamarbeit gefragt. Der Kurs musste festgelegt, die Segel gestellt und das Ruder geführt werden. Die Mädchen und Jungen hatte dabei Spaß wechselten sich ab und die Erwachsenen mussten kaum noch eingreifen. Obwohl die Yachten ganz schön Lage schoben, hatten die jungen Crews die Schiffe gut im Griff. So war der nächste Hafen Lauterbach schon nach drei Stunden erreicht. Daher blieb, trotz des regnerischen Wetters, Zeit für einen längeren Landgang in dem kleinen Ort. Am nächsten Tag ging es zurück in den Heimathafen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Sonne und Wind aus der richtigen Richtung sorgten für einen weiteren schönen Segeltag. Gegen 14 Uhr musterten die jungen Besatzungen ab und es ging zurück nach Parchim. Nach Meinung aller Teilnehmer war es eine tolle Veranstaltung die wiederholt werden sollte.  

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