Volleyball Regionalliga Nord Frauen : Harter Kampf über fünf Sätze

Vor allem in den ersten beiden Sätzen fanden die SCN-Angreiferinnen immer wieder Lücken im Parchimer Block.
Vor allem in den ersten beiden Sätzen fanden die SCN-Angreiferinnen immer wieder Lücken im Parchimer Block.

1. VC Parchim – SC Neubrandenburg 3:2 (24:26, 22:25, 25:21, 25:19, 17:15)

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18. November 2018, 23:55 Uhr

In einem hart umkämpften und nervenaufreibenden Spiel gewannen die Frauen des 1. VC Parchim das zweite MV-Derby der Regionalligasaison mit 3:2 Sätzen. „Ich bin jetzt fix und fertig, aber es hat trotzdem Spaß gemacht“, sagte VCP-Coach Janine Carli, die sich ab Ende des ersten Satzes selbst eingewechselt hatte, kurz nach dem 17:15-Siegpunkt im Tie-Break. Bis dahin war es ein zweieinhalbstündiger Weg mit vielen Tücken. Die Gastgeberinnen schafften es, einen 0:2-Satzrückstand wett zu machen und im fünften Durchgang einen 7:10-Rückstand im letzten Moment noch zum Sieg zu drehen. In der Staffel Nord sind die Parchimerinnen weiterhin Dritter.

Die Neubrandenburgerinnen begannen die Partie in der Fischerdammhalle entschlossen und führten mit 3:0, ehe das Gastgeberspiel ins rollen kam. Der VCP ging in Front (9:7, 14:9) und alles schien im Sinne von Trainerin Carli zu laufen. Eine 16:10-Führung gab aber den Parchimerinnen keine Sicherheit. Die gewohnter Präzision der Aufschläge fehlte und der Block kam vorerst gar nicht zum Zuge. Beim 18:17 war der Vorsprung weg. Carli nahm die erste Auszeit, aber kurz danach führte der SCN mit 22:19. Parchims Trainerin wechselte sich ein und macht prompt einen Punkt zum 20:22. Wieder führten zwei Block-Fehler zum Drei-Punkte-Rückstand (21:24). Die Gäste hatten Satzball und schlugen ihren Angriff ins Aus. Zwei Aufschlagpunkte von Carli brachten Parchim wieder ins Spiel (24:24), aber das Team nutzte die Chance nicht und verlor 24:26.

Die Spannung setzte sich im zweiten Durchgang fort. Vor allem in der Feldabwehr zeigten beide Teams starke Aktionen und hielten den Ball im Spiel. Die Führung wechselte mehrfach. Tanja Joachim sorgte mit einem Aufschlag für das 22:22. In dieser Phase pfiff der Schiedsrichter technischen Fehler gegen Parchim (den einzigen im ganzen Spiel) und dann noch einen gelungenen Angriff der Parchimer ab, was die Gäste erneut zum Satzsieg nutzten (22:25).

Zu Beginn des dritten Satzes waren die Gäste plötzlich von der Rolle und der VCP zog sein gewohntes Spiel auf und auf 12:6, später zum 18:13 davon. Wieder erhöhte sich genau in dieser Phase die Fehlerquote auf Parchimer Seite und Neubrandenburg glich zum 18:18 aus. Diesmal beherrschen die VCP-Damen die Schlussphase und gewannen mit 25:22. Der vierte Satz hätte ein richtiges Debakel für die Gäste werden können. Denn die Parchimerinnen führten schon mit 22:9 und schafften es nicht, den berühmten Sack zuzumachen. Der SCN verkürzte auf 23:17, ehe der Gastgeber mit zwei Angriffen den Tie-Break erreichte. Und der war wie das gesamte Duell voller Spannung. Parchim startete mit 3:1. Beim Seitenwechsel lag der VCP 6:8 hinten und kassierte auch den neunten Gegenpunkt. Jetzt gelangen einige gute Angriffsaktionen und einige „mit Auge“ unter anderem durch Lisa Helmecke, Tanja Joachim und Mara Zimmermann und Parchim war wieder dran (13:13). Den ersten Matchball hatten die Gäste beim 13:14. Ein erfolgreicher Block von Helmecke hielt Parchim im Spiel. Nach einem direkten Aufschlagpunkt von Dieckemann war der Gastgeber am Zug. Helmecke verpasste den Lucky Punch, machte aber gleich danach mit einem Angriff zum 16:15 alles richtig. Den Schlusspunkt zum 17:15 setzte Antje Markert.

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