Volleyball : Großer Kampf ohne Happyend

Insbesondere im ersten Satz zählten Schnellangriffe über die Mitte zu den großen Parchimer Trümpfen.
Insbesondere im ersten Satz zählten Schnellangriffe über die Mitte zu den großen Parchimer Trümpfen.

Regionalliga-Volleyballerinnen des 1. VC Parchim kassieren mit ganz junger Mannschaft Tiebreak-Niederlage in Hamburg.

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01. Dezember 2019, 00:00 Uhr

Die Regionalliga-Volleyballerinnen des 1. VC Parchim bewiesen auch bei ihrem Auftritt in Hamburg, dass sie einen besonderen Sinn für Spannung haben. Allerdings fehlte wie schon beim Heimspiel vor zwei Wochen gegen Greifswald etwas Entscheidendes – das Happyend. Der Sieg ging mit 3:2 an die gastgebende VG WiWa. „Das war eine deutliche Steigerung gegenüber dem Greifswald-Spiel. Am Ende waren die in allen Elementen sehr stabilen Hamburgerinnen eben den entscheidenden Tick besser, vielleicht auch aus ihrer größeren Erfahrung heraus“, zeigte sich Janine Carli trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

„Erfahrung“ war das Stichwort. Die Parchimer Trainerin musste erneut auf einen sehr jungen Kader zurückgreifen, bot unter anderen zwei U16-Spielerinnen aus der Landesliga auf, von denen Libera Emilie Busch mangels Alternative durchspielen musste. Und auch Carli selbst stand über die kompletten fünf Sätze auf dem Feld. Sie vertrat die erkrankte Zuspielerin Tanja Joachim, die die Partie im Trainingsanzug von der Bank aus verfolgte und versuchte, ihrer Mannschaft über das Coaching zu helfen.

Die Parchimerinnen erwischten einen perfekten Start. Sie dominierten den ersten Satz durch gute Aufschläge und schnelle Angriffe über die Mitte. Das Resultat war ein glattes 25:18. Im zweiten Durchgang begannen dann die routinierten Hamburgerinnen mitzuspielen. Sie machten wenig Fehler. Und so entwickelte sich eine spannende Partie. Sowohl dieser zweite, als auch der dritte Satz gingen an die WiWa-Damen (25:22 und 25:23). Die Parchimerinnen steckten aber trotz zunehmender Probleme in der Annahme nicht auf und erkämpften durch ein 26:24 den Tiebreak, was ihnen zumindest schon einmal einen Punkt sicherte. Mehr wurde es dann nicht. Nach anfänglicher Führung (6:4) ging dieser fünfte Satz doch recht deutlich mit 15:9 an das Hamburger Team. „Diese Erfahrung, sich nie aufzugeben und sich in ein Spiel zurückkämpfen zu können, ist gerade für die Entwicklung unserer jungen Spielerinnen wichtig“, ist Janine Carli überzeugt. Dennoch hofft sie natürlich, bei den nächsten Aufgaben endlich wieder einmal personell aus dem Vollen schöpfen zu können.


1. VC Parchim:
Carli, Siemoneit, Behring, Dieckemann, Schröder, Markert, Gau, Busch (L)

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