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Lokaler Sport Parchimer Zeitung

22. September 2017 | 09:47 Uhr

Handball : Faire Spiele und gute Stimmung

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Handball: Güstrower HV gewinnt Parchimer „Karl-Heinz-Berlin-Gedenkturnier“ / Altstar-Team unterliegt im Finale / A-Jugend Vierter

von
erstellt am 11.Mai.2014 | 22:07 Uhr

Die Handballmänner des Güstrower HV holten sich am Sonnabend in der Weststadtsporthalle den Siegerpokal des Karl-Heinz-Berlin-Gedenkturnieres, das der Parchimer SV zum 12. Mal austrug. Dabei setzten sich die GHV-Spieler im Finale gegen den Vorjahressieger, das KHB-Altstar-Team mit 12:8 Treffern durch. „Unsere Gäste aus Güstrow waren von Beginn an spielstark und haben während des Turnieres wohl auch die meisten Tore geworfen und verdient gewonnen“, freut sich Organisator und Schiedsrichter Andreas Wollgast über ein rundum gelungenes Turnier. Und tatsächlich hatten die Gewinner am Ende 57 Tore auf dem Konto und sie stellten mit Clemens Palm (17) auch den besten Torschützen des Tages.

Der Pokalverteidiger zog mit weißer West als Gruppensieger in die Zwischenrunde ein und wies dort die A-Jugend der SG Parchim/Matzlow-Garwitz mit 11:1 in die Schranken. Das Jugendteam war aus der Sicht des Veranstalters trotzdem die Turnier-Überraschung. Die Jungs überzeugten in der Gruppenphase mit zwei Siegen und legten dort den Grundstein für einen guten vierten Platz.

In den Reihen der Altstars spielten drei Brüder-Paare: Michael und Marcel Gutsche, Philipp und Alexander Baustian sowie Marcel und Marcus Albath. Im Tor stand übrigens der älteste Turnierspieler, Klaus „Fiete“ Thiede, der im Juni seinen 71. Geburtstag feiert. Er spielt und engagiert sich schon seit fast einem halben Jahrhundert im Parchimer Handball und wurde deshalb bei der Eröffnung des Turniers mit einer Ehrenurkunde des Parchimer SV ausgezeichnet.

Einen äußerst spannenden Platzierungskampf gab es zwischen den Gästeteams Crivitz/Banzkow und Wittenburg um Rang fünf. Diese Partie wurde erst in der Fünf-Minuten-Verlängerung entschieden, und zwar knapp mit 13:12 für die TSG Wittenburg, die in der kommenden Saison wieder in der Verbandsliga MV einsteigen. Das Team spielte in der abgelaufenen Saison in Kreisklasse A Lauenburg/Stormarn und belegte dort den zweiten Tabellenplatz. Die am weitesten angereiste Mannschaft vom USC Magdeburg bekam zum Turnierauftakt gleich den Verbandsligameister und MV-Liga-Aufsteiger Parchim/Matzlow I vorgesetzt und hatte beim 2:10 keine Chance. Erst im letzten Duell gegen die zweite Gastgebermannschaft verbuchten Dirk Berlin und seine Männer den einzigen Sieg und landeten auf Rang sieben.

Die gute Stimmung in der Halle, das sehr faire Auftreten der Spieler und Zuschauer waren verdienter Lohn für die Organisatoren des Handballtages. Von der Turnierleitung bis hin zur Versorgung lag die Verantwortung in bewährten Händen.

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