Tischtennis Oberliga Nordost : Erster Heimsieg gelingt im Derby

Slawomir Cylwik (l.) und Mirko Pawlowski gewannen ihr Auftaktdoppel in drei Sätzen.
Foto:
Slawomir Cylwik (l.) und Mirko Pawlowski gewannen ihr Auftaktdoppel in drei Sätzen.

SV Aufbau Parchim gewinnt MV-Duell gegen TSV Rostock Süd mit 7:7

svz.de von
02. März 2016, 20:05 Uhr

Nahezu fünf Stunden lang lieferten sich die beiden besten Tischtennismannschaften Mecklenburg-Vorpommerns einen intensiven Schlagabtausch. Letztlich war Aufbau Parchim beim 9:7 der glückliche Derbygewinner.

Waren eine Woche zuvor gegen Stahnsdorf die Doppel noch der Grund für die Niederlage, so brachten sie diesmal die Eldestädter auf die Siegerstraße. Alle konnten siegreich gestaltet werden. War im Vorfeld der Sieg der Paarung Cylwik/Pawlowski eingeplant bzw. der von Kukkuk/Rehberg zumindest als realistisch eingestuft, so kam der des Duos Riebschläger/Hapke gegen das Rostocker Spitzendoppel einem Break gleich. Somit ging Parchim mit 3:0 in Führung.

Slawomir Cylwik erhöhte gegen Jokiel in einem mühsamen Spiel auf 4:0. Mirko Pawlowski verpasste gegen den sehr gut aufgelegten Rakowski die Chance, die Führung weiter auszubauen, knapp. Tobias Hapke suchte im Spiel gegen Stynen weiterhin erfolglos seine Rückrundenform und unterlag mit 1:3. Der hingegen nach der Winterpause erstarkte Arkadiusz Kukkuk brachte den amtierenden Landesmeister Stürmer an den Rand einer Niederlage, um sich dann doch nach einem sehr unglücklichen Entscheidungssatz geschlagen geben zu müssen. Chris Rehberg beherrschte die größte Nachwuchshoffnung des Landes Puhlmann. Ebenso musste Richard Riebschläger nach einem Auftaktsatz auf Augenhöhe aber auch die Überlegenheit des Rekordlandesmeisters Wähner anerkennen. Zur Halbzeit stand es somit 5:4 für den Gastgeber.

Nun begann die Phase der Punkteteilungen in den Paarkreuzen. Während Cylwik und Hapke chancenlos gegen Rakowski und Stürmer waren, konterten Pawlowski und Kukkuk jeweils direkt gegen Jokiel und Stynen. Richtig eng wurde es dann im unteren Paarkreuz: Rehberg hatte gegen Wähner mehrmals den Sieg vor Augen. Trotz hoher Führungen konnte er ihn diesmal jedoch nicht einfahren. Infolgedessen kam es nun beim Zwischenstand von 7:7 an beiden Tischen zu Nervenschlachten: Riebschläger sicherte mit seinem knappen 3:2 gegen Puhlmann das Unentschieden. Das Doppel Cylwik/ Pawlowski konnten ebenso mit einem 3:2 den äußerst glücklichen Derbysieg sichern, der zugleich den ersten Heimerfolg der Saison im bereits sechsten Anlauf und das Ende der Negativserie von sechs sieglosen Spieltagen in Folge markiert.

Aufbau gelang damit der Sprung vom neunten auf den siebten Tabellen- und somit ersten Nichtabstiegsplatz. Jedoch bleibt die Lage eng: Parchim hat nun acht Punkte. Oberalster und Rostock lauern mit nur einem Zähler direkt dahinter. Auch der Letzte SCC Berlin hat nur zwei Punkte Rückstand auf Parchim und befindet sich somit in Schlagdistanz. Teamchef Jens Stratmann stellt dazu fest: „In der Tabelle ist es unfassbar eng. Spätestens ab Platz fünf beginnt der Abstiegskampf. Wir müssen also weiter punkten.“


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen