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Lokaler Sport Parchimer Zeitung

18. Dezember 2017 | 04:26 Uhr

Tischtennis : Erste Duftmarke gesetzt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Verbandsoberliga: Parchimer Tischtennisherren geben mit 9:2-Sieg gegen Preetz Einstand nach Maß

svz.de von
erstellt am 30.Sep.2014 | 22:12 Uhr

Die Tischtennisherren des SV Aufbau Parchim traten nach dem Abstieg aus der Oberliga Nord-Ost am vergangenen Sonnabend erstmals in der Verbandsoberliga Nord an. Dabei gab die personell veränderte Mannschaft – Uwe Schütz kehrt nach zweijährigem Einsatz in der zweiten Mannschaft für Lukas Müller-Dieckert zurück – in dieser noch jungen, da erst vor einem Jahr eingeführten Liga einen Einstand nach Maß. Mit 9:2 besiegte das Team von Jens Stratmann den Titelaspiranten Preetzer TSV.

Aufbau musste dabei auf seine Nummer eins, Boguslaw Cylwik, der sich verstärkt in Polen seiner beruflichen Ausbildung widmet, verzichten. Die Randkieler haben sich hingegen mit Spitzenspieler Timo Arendt und Christoph Hundhausen vom Oberligaabsteiger Friedrichsort verstärkt und somit zum Topfavoriten neben Oberalster aus Hamburg entwickelt. Dass ihre Aufstiegsambitionen jedoch bereits im ersten Spiel in Parchim einen Dämpfer erhalten würden, deutete sich schon nach den Doppeln an. Diese gingen an die Paarungen Slawomir Cylwik/Arkadiusz Kukkuk, Chris Rehberg/Marcel Bauer sowie Uwe Schütz/Tobias Hapke. Letztere hatten mit der größten Gegenwehr zu kämpfen, so dass erst ein 11:9 im fünften Satz die Entscheidung brachte. Cylwik erhöhte anschließend sicher zum Zwischenstand von 4:0. Lediglich ein knappes 2:3 Rehbergs gegen Arendt und das zu deutliche 0:3 von Schütz gegen Hundhausen hätte Preetz Anlass zur Hoffnung geben können. Jedoch erhöhten Kukkuk, Bauer und nach sehr nervösem Start letztlich auch Hapke sicher auf 7:2. Ein sich in Topform präsentierender Cylwik hinterließ dann bei Arendt nur ratloses Kopfschütteln, sodass es Rehberg oblag, den 9:2-Überraschungscoups einzutüten. Dieser zeigte sich überrascht: „Dass wir auch ohne Boguslaw so stark spielen können, hätte ich nicht gedacht. Am meisten freut es mich, dass alle punkten konnten.“ Auch Teamchef Stratmann stellte fest: „Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Diese neue Liga ist schwer einzuschätzen. Da wir häufig ohne Boguslaw antreten werden, peilen wir vorerst das gesicherte Mittelfeld an.“ Am kommenden Wochenende wird es jedoch deutlich schwerer. Dann müssen die Parchimer in Kiel gegen den TTK und Friedrichsort, die Mitabsteiger aus der Oberliga, antreten.

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