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Triathlon : Erfolge in zweiter Saisonhälfte

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Parchimer Ausdauersportler Chris Martin Vizelandesmeister im Triathlon / Saisonabschluss mit Prignitzer Rad-Team

von
erstellt am 04.Jan.2015 | 22:38 Uhr

Nach dem geplanten Saison-Höhepunkt bei der Ironman-Europameisterschaft mit einem nicht ganz so glücklichen Ausgang konnte sich der Parchimer Langstrecken-Spezialist Chris Martin dennoch für die zweite Saisonhälfte motivieren und so das Sportjahr gut zu Ende bringen. Beim Parchimer Radmarathon über 208 Kilomter erreichte er nur drei Wochen nach den Triathlon-Strapazen als Erster das Ziel. Danach ging es schon in die Vorbereitung des zweiten Höhepunktes des Jahres, der Triathlon-Landesmeisterschaft über die olympische Distanz in Rostock/Warnemünde. „Dazu nutzte ich zwei Sprintdistanzen in der Region zur Überprüfung meines Leistungsstandes“, erinnert sich der Parchimer Athlet.

Bei den Landestitelkämpfen lief es für Martin besser als beim Ironman. Das Schwimmen im Alten Strom klappte in ansprechender Zeit und auch die Rad- und Laufstrecke absolvierte er ohne Probleme. Nach 2:23,44 Stunden kam der Parchimer als Zweiter seiner Altersklasse ins Ziel – Vizelandesmeister.

Danach startete Chris Martin noch beim Banzkower Zweibrückenlauf und war mit der Zeit von 1:32 Stunden über die Halbmarathon-Distanz zufrieden. Das sollte es eigentlich für die Saison gewesen sein. „Doch dann erhielt ich einen Hilferuf von einem Radteam aus der Prignitz“, so Martin. Die Sportler hatten sich wochenlang auf das Zeitfahren „Hamburg – Berlin“ vorbereitet, jetzt war ein Mitstreiter erkrankt. Der Parchimer sagte zu, obwohl er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im vollen Training stand. So startete das Team am 11. Oktober mit Chris Martin von Hamburg aus und hatten schon bis zum ersten Kontrollpunkt in Dömitz einige Navigationsprobleme aufgrund vieler Baustellen. So hatten sie statt der geplanten 90 km schon 120 in den Beinen. Dennoch optimistisch fuhr das Team weiter über Wittenberge, Havelberg in Richtung Nauen. Der Abschnitt zwischen Friesack und Nauen wurde zur Geduldsprobe, den zwei Sportler, darunter der Parchim, erwischte es mit Reifenpannen. Die anvisierte Zeit von achteinhalb Stunden war definitiv nicht mehr zu schaffen. Jetzt zählte nur noch„gut durchkommen“. Nach 285 Kilometern und 9:01 Stunden Fahrzeit erreichte das Team das Ziel in Berlin-Gartow.

Zurzeit befindet sich der Parchimer Langstreckler in der Regenerations-Phase, ehe die Vorbereitung auf die sportlichen Höhepunkt 2015 beginnen.

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