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Tag des Ehrenamtes : Ein Abend mit Beifallsgarantie

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kreissportbund Ludwigslust-Parchim lud zum 3. Tag des Ehrenamtes im Sport ein / Tolle Stimmung in der Ludwigsluster Stadthalle

Eine Erfolgsgeschichte hat am Sonnabend in der Ludwigsluster Stadthalle ihre Fortsetzung gefunden. Die Einladung des Kreissportbundes (KSB) Ludwigslust-Parchim zum diesjährigen „Tag des Ehrenamtes im Sport“ war bei den Vereinen auf offene Ohren gestoßen: „Das macht mich bannig stolz, Sie alle hier begrüßen zu können“, freute sich der KSB-Vorsitzende Wolfgang Schmülling mit einem Rundblick über den mit rund 270 Gästen bestens gefüllten Saal. Schmülling reichte das Mikrofon nach kurzer Ansprache weiter – an sich selbst. Fungierte er doch an diesem Abend in Personalunion auch als Stellvertreter des krankheitsbedingt verhinderten Landrates Rolf Christiansen. Und heimste mit seiner abschließenden Aussage kräftigen Beifall ein: „Die Geschäftsführerin kann sagen, der Schmülling hat in Vertretung des Landrates zugesagt, dass an der finanziellen Unterstützung für den Kreissportbund nicht gekürzt und geknabbert wird.“ Mit einem „mächtigen Dank“ an die Macher des Abends, „die drei K’s – Kriemhild und Katja, beide mit Nachnamen Kant“, verließ er das Rednerpult, um sich mental auf seine spätere Rolle als Auszeichnender vorzubereiten. Auf die gute Stimmung setzte Jörg Klingohr, vielen sicher besser bekannt unter „Bauer Korl“, gleich noch einen drauf: „Moderatoren leben ja bisweilen gefährlich, aber Sie werden mich alle lieben, wenn ich jetzt sage: Guten Appetit, das Büfett ist eröffnet.“ Es wurde ordentlich hingelangt, was für die Qualität der Küche vom Grabower Hotel Stadt Hamburg spricht. Die Gäste kamen auch in der Folge aus dem Klatschen gar nicht mehr heraus. Denn das, was die rund 40 Mädels vom Tanzstudio Hagenow in ihren kurzen Show-Blöcken boten, wusste ebenfalls hohen Ansprüchen zu genügen. Die 12- bis 16-Jährigen glänzten als Michael Jackson, zu James-Bond-Titelmelodien oder Disney-Variationen und bildeten in stets passenden Kostümen einen schönen Rahmen für die Hauptdarsteller. Als die Ehrenamtler die Bühne betraten, wurde es so richtig laut. Sie wurden nicht nur von ihren persönlichen „Fanclubs“ gefeiert. Jörg Klingohr lieferte mit kurzen Abrissen des jeweiligen sportlichen Werdegangs die entsprechende Laudatio. Das galt auch für den letzten offiziellen Auftritt des Abends: „Ich habe fast einen Herzschlag gekriegt“, reagierte Csaba Mátraházi leicht ungläubig auf seine Auszeichnung mit dem KSB-Oskar. Da in seinem Umfeld alle „dicht gehalten“ hatten, war die Überraschung gelungen. Dass der 74-Jährige die Trophäe als Anerkennung seines sportlichen Lebenswerkes verdient hat, stand für alle Anwesenden außer Frage. Vor 45 Jahren legte der gebürtige Ungar den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Lübtheener Ringersportes und steht dem Verein auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite.

Bei den Auszeichnungen immer mittendrin zu finden, waren Nele Krause (7 Jahre) und Juliane Liebscher (5), die als Blumenmädchen Schwerstarbeit verrichteten. Sie lösten die verantwortungsvolle Aufgabe, als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätten. Nachdem auch die letzte Blume an den Mann gebracht war, wurde es dann aber auch Zeit: „Papa wartet doch schon“, drängte Nele zum Aufbruch. Für einen Großteil der Gäste im Saal war noch lange nicht Schluss. DJ Marko Dörrwandt übernahm das Kommando und hatte wenig Probleme, die Tanzfläche zu füllen.

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erstellt am 14.Apr.2014 | 22:24 Uhr

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