Volleyball Regionalliga Nord Frauen : Drittes Heimspiel über fünf Sätze

Alle Augen sind auf Parchims Außenangreiferin Leonie Dieckemann gerichtet.
Alle Augen sind auf Parchims Außenangreiferin Leonie Dieckemann gerichtet.

1. VC Parchim – SV Warnemünde 2:3 (25:20, 21:25, 25:18, 21:25, 11:15)

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25. November 2018, 23:21 Uhr

Wie versprochen, sahen die Zuschauer in der Fischerdammhalle ein spannendes Mecklenburg-Derby der Volleyballerinnen des 1. VC Parchim gegen den SV Warnemünde. Allerdings hatten die Gäste in den entscheidenden Phasen der (wieder einmal) Fünf-Satz-Partie die Nerven im Griff und am Ende mit 3:2 Sätzen die Nase vorn.

In der Tabelle der Regionalliga Nord schlossen die Parchimerinnen trotz der Niederlage zum Staffelzweiten Wiker SV nach Punkten (beide 19 Zähler) und Sätzen (beide 23:12) auf. Denn die Kielerinnen unterlagen am Sonnabend ebenfalls, und zwar 1:3 bei der VG WiWa Hamburg. Den Wiker SV haben die VCP-Frauen am Sonnabend vor der Brust und sind ab 16 Uhr in der Kieler Sporthalle Suchsdorf zu Gast.

Diesmal mit Spielertrainerin Janine Carli auf Zuspiel begannen die Parchimerinnen durchwachsen, gingen aber Mitte des ersten Satzes in Führung. Einzig in der Feldabwehr zeigten sich immer wieder Abstimmungs-Probleme. Man stand sich quasi einige Male selbst im Weg. Lisa Helmecke sorgte mit harten Angriffen auf die Linie für schnelle Punkte. Die Warnemünderinnen, übrigens mit zwei Spielerinnen aus der Parchimer Volleyball-Schule (Laura Jahnke und Kristin Schnittger) auf dem Feld, kamen immer besser ins Spiel und überzeugten vor allem mit guter Feldabwehr. So wurde es noch mal eng (19:18). Parchim brachte den Satz aber sicher mit 25:20 nach Hause. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer einen verunsicherten Gastgeber, der schnell mit 6:11 hinten lag. Auch nach der Auszeit kam keine Ruhe ins Parchimer Spiel (13:19) und so glichen die Gäste mit 25:21 zum 1:1 nach Sätzen aus.

Die Reaktion der Parchimerinnen war ein Aufgaben- und Angriffsfeuerwerk mit klaren Zwischenständen (9:1, 14:5, 20:10). Der SVW gab nicht auf, wehrte drei Satzbälle ab, aber die Gastgeberinnen machten schließlich beim 25:18 den Sack zu. So hätte es nach dem Geschmack der Parchimer Fans weitergehen können. Tat es aber nicht. Warnemünde drehte den Spieß noch einmal um und gewann Satz vier mit 25:21, brauchte dafür aber auch fünf Satzbälle. Im Tie-Break war auf Parchimer Seite irgendwie die Luft raus. Der VCP lag zur Mitte mit 3:8 zurück, kam noch einmal auf 9:10 heran, gab den Satz aber mit 11:15 ab und behielt nur einen Tabellenpunkt zu Hause.

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