9. Dammer Eldelauf : Die „Tausend“ ist geknackt

Start des Halbmarathons, rechts der spätere Sieger Alexander Au und in der Mitte der Zweite Tim Klatt (684). Fotos: Thomas zenker
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Start des Halbmarathons, rechts der spätere Sieger Alexander Au und in der Mitte der Zweite Tim Klatt (684). Fotos: Thomas zenker

Organisatoren des Dammer Eldelaufs begrüßten 1003 Teilnehmer / Toller Sport und beste Stimmung bei Kaiserwetter

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09. April 2017, 23:56 Uhr

„Früher hätten wir gesagt, wir haben den Plan übererfüllt“, freute sich gestern Mittag Lauf-Organisator Wolfgang Jörß über den neuen Teilnehmerrekord beim 9. Dammer Eldelauf. Sein Ziel, beim Jubiläumslauf am 15. April nächsten Jahres mehr als 1000 Läufer zu begeistern, ging schon jetzt in Erfüllung. Die Hamburger Zeitnehmer-Firma bestätigte 1003 Teilnehmer.

Trotz des Riesen-Ansturms flutschte alles wie tausend Mal geprobt. Von der Einweisung in die Parkplätze über die Startnummern-Ausgabe, Nachmeldungen, Urkunden-Druck bis zur Siegerehrung hat das Eldelauf-Org-Team seine Klasse unter Beweis gestellt. „Und die Laufstrecken waren auch wieder bestens präpariert“, lobten die Teilnehmer.

Einen ersten Rekord, da waren die Gesamtzahlen noch gar nicht bekannt, lieferten die Jüngsten ab. Denn beim 1000-Meter-Kinderlauf machten sich 274 Mädchen und Jungen auf die Strecke durchs Dorf, so viel wie noch nie beim Eldelauf.

Während Marco Venner an der Technik und Horst Kaiser am Mikro die Zieleinläufe verfolgten und kommentierten, gingen im großen Zelt schon Siegerehrungen und die Auslosung der Tombola über die Bühne. Nach nicht einmal 20 Minuten lieferten sich Jannes Schweder (Radgiganten) und Tom Landmann (SV Hanseklinikum Stralsund) ein Duell beim Zieleinlauf über 5 km, das Schweder mit 13 Sekunden Vorsprung gewann. Bei allen anderen Distanzen entpuppten sich die Sieger als Einzelkämpfer mit klarem Vorsprung vor der Konkurrenz.

Der Schweriner Box-Trainer Michael Timm war letztlich zufrieden, dass seine Schützlinge über die 5 km vor ihm ins Ziel kamen. Arthur Beck erlief gar Platz drei in der Gesamtwertung. Sarah Scheurich, die leicht verletzt zum Lauf kam, setzte sich einfach aufs Fahrrad und absolvierte die Strecke damit.

Apropos Frauenquote, darüber braucht man sich bei der großen Läufer-Familie keine Gedanken machen, denn 484 Läuferinnen sorgten gestern in dieser Hinsicht für ein Unentschieden. Dass die Teilnehmer gut vorbereitet antraten, zeigt unter anderem, dass die Rettungssanitäter des ASB fast arbeitslos waren und nur einige kleine Blessuren behandeln mussten. „Bestes Wetter, freundliche Leute und der Rekord als i-Tüpfelchen, ein Super-Tag“, freut sich Wolfgang Jörß.

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