1. Volleyballclub Parchim : Die „Sieben“ brachte kein Glück

Der 1. VC Parchim trat beim SC Potsdam II nur mit sieben Spielerinnen zum Drittliga-Duell an.
Der 1. VC Parchim trat beim SC Potsdam II nur mit sieben Spielerinnen zum Drittliga-Duell an.

3. Liga Nord Frauen: SC Potsdam II – 1. VC Parchim 3:0 (25:23, 25:21, 26:24)

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11. Februar 2018, 23:56 Uhr

Eigentlich ist die Sieben eine Glückszahl. Sie brachte den Parchimer Volleyballfrauen in Potsdam bei der 0:3-Niederlage allerdings kein Glück. Mit nur sieben Spielerinnen angereist, darunter die beiden Zuspielerinnen Lisa Neupauer und Tanja Joachim, bot das Team von Trainer Ingo Achtelik dem SC Potsdam II eine starke Leistung auf Augenhöhe. Den Zuspiel-Part übernahm Tanja Joachim, die übrigens nach der Partie als beste Spielerin im VCP-Team ausgezeichnet wurde. Lisa Neupauer musste notgedrungen auf Außen ran ans Netz.

„Im ersten Satz hatten wir Probleme ins Spiel zu kommen“, so Mannschaftskapitän Conny Heinz. Da lag Parchim schon acht Zähler zurück. Es folgte eine Aufholjagd bis zum 23:24. Am Ende fehlte wieder einmal nur ein Quäntchen Glück zum Erfolg und der Satz ging 23:25 verloren. Auch wenn die Annahme und Abwehr im VCP-Team diesmal wesentlich besser funktionierte als in der Vorwoche beim Heimspiel, fabrizierten die Parchimerinnen noch zu viele Eigenfehler, besonders im zweiten Satz (21:25). Dort zählte Achtelik elf „Geschenke“ an den Gegner. „Nicht nur in diesem Satz, auch in den anderen wirkten die Potsdamerinnen konstanter als wir“, weiß der Käpt’n und ergänzt: „Dass wir nur sieben Spielerinnen waren, daran hat es nicht gelegen“. Man müsse wieder befreiter aufspielen, so wie letztens in Berlin bei Rotation Prenzlauer Berg oder im dritten Durchgang beim Kopf-an-Kopf-Rennen, das beim 24:26 jedoch erneut unglücklich für Parchim endete. Der 1. VC Parchim bleibt Tabellenvorletzter (nur der Letzte steigt ab), Potsdam klettert auf Rang vier.

Am Sonnabend ist zum vorletzten Mal Volleyball-Heimspielzeit in der Fischerdammmhalle. Ab 16 Uhr stehen die Parchimer Mädels dem VSV Havel Oranienburg (6. Platz) gegenüber.

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