Fussball : Die Chancen besser nutzen

Wenn die Parchimer Abwehr funktioniert, ist auch gegen Schönberg ein Heimsieg drin.
Wenn die Parchimer Abwehr funktioniert, ist auch gegen Schönberg ein Heimsieg drin.

Fußball-Landesliga West: SC Parchim empfängt am Sonntag FC Schönberg / Lübzer SV muss bei Staffelfavoriten Graal-Müritz ran

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27. September 2018, 23:00 Uhr

Zwei Siege in zwei Spielen ist die bisherige Heimbilanz des SC Parchim in der Fußball-Landesliga West. Am Sonntag um 14 Uhr will das Team der Trainer Jörn Münzel und Andreas Nath im heimischen Stadion am See gegen den FC Schönberg nachlegen.

Allerdings dürfte das ein schweres Unterfangen werden, denn die Gäste gehören zum Favoritenkreis der Staffel. Dass man sich gegen solche Gegner keine Nachlässigkeiten erlauben kann, hat das 0:5 zuletzt bei der SG Dynamo Schwerin gezeigt. Bei Umschaltsituationen wurde nicht konsequent genug verteidigt und die Chancenverwertung war unter aller Kanone. „Wir haben die Schweriner mit viel Laufbereitschaft überrascht und ihnen das Leben schwer gemacht“, sagt Nath und ergänzt: „Auf der anderen Seite blieben unsere Stürmer bei besten Gelegenheiten glücklos und wir haben uns zu leicht auskontern lassen“. Im Parchimer Lager wünscht man sich so eine Leistung wie beim Pokalspiel gegen Pastow. Es sei ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man auch gegen starke Konkurrenz mithalten könne. Und genau diese Einstellung soll am Sonntag gegen den FC Schönberg den dritten Heimsieg ermöglichen, vorausgesetzt die Schuss-Stiefel sind ordentlich geschnürt.

Beim Lübzer SV sind hoffentlich die hängenden Köpfe nach der Heimniederlage im Kellerduell gegen die SG03 Ludwigslust/Grabow etwas vergessen. Denn jetzt geht die Reise zu einem Team von der Tabellenspitze. Der noch punktlose Tabellenletzte tritt morgen beim TSV Graal-Müritz an. Der Gastgeber ist immerhin Landesligameister der Vorsaison in der Staffel Ost und derzeit Tabellenvierter. Der FCS Warin hat in der vergangenen Woche beim 1:5 die Effektivität der Ostseestädter zu spüren bekommen.

„Effektivität“, das ist für das Team von LSV-Coach Remo Sahm derzeit wirklich ein Fremdwort. Ganze drei Treffer haben seine Männer bis zum 5. Spieltag geschossen, zwei davon der junge Jonas Holtkamp. Der Stürmer wird aber nach der gelb-roten Karte vom vergangenen Spieltag fehlen. So muss das Lübzer Trainerteam erneut umstellen: „Wir kommen einfach nicht zur Ruhe mit den Kadersorgen“. Die Devise der Lübzer kann jetzt nur noch heißen: Kopf hoch, die Chancen nutzen und durch.

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