Volleyball Regionalliga Nord Frauen : Da ist noch Luft nach oben

Das klappte schon gut: Zuspielerin Tanja Joachim (l.) setzt Mittelblockerin Frieda Simoneit zum schnellen Angriff über die Mitte ein, Antje Markert (17) sichert ab. Fotos: Thomas Zenker
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Das klappte schon gut: Zuspielerin Tanja Joachim (l.) setzt Mittelblockerin Frieda Simoneit zum schnellen Angriff über die Mitte ein, Antje Markert (17) sichert ab. Fotos: Thomas Zenker

1. VC Parchim schlägt SC Neubrandenburg 3:1 / Zweiter Platz bei Verbandspokal

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22. September 2019, 00:00 Uhr

Zweiter Spieltag in der Volleyball Regionalliga, zweiter Sieg, diesmal 3:1 gegen den SC Neubrandenburg und dritter Platz in der Staffel Nord: Das hört sich schon mal gut an. Das sieht auch die Trainerin des 1. VC Parchim Janine Carli so: „Wir haben heute richtig gut begonnen, dann aber zu viele einfache Fehler zugelassen. Wichtig sind die drei Punkte“. Nur der 1. VC Norderstedt und Elmshorn hatten einen noch besseren Saisonstart hingelegt (zwei Siege ohne Satzverlust) und stehen daher an der Tabellenspitze.

Im ersten Durchgang setzten die Parchimerinnen die Gäste mit starken Aufgaben und Angriffen von allen Positionen unter Druck (5:1, 12:7, 18:8). Auch wenn die SCN-Spielerinnen zum Ende hin etwas besser in die Partie kamen, hatte das nur wenig Einfluss auf das Ergebnis (25:14). Zu Beginn des zweiten Satzes war der Gegner im Gegensatz zum VCP-Sechser hell wach und ging gleich einmal mit 4:1 in Front. Im weiteren Spielverlauf bekamen die Gastgeberinnen einfach keine Konstanz in ihre Aktionen. Sie ließen die Gäste aber auch nicht wegziehen (7:8. 12:13). Zum Ende hin kamen Leonie Dieckemann und Lisa Helmecke über die Außen wieder besser zum Zuge. Beim 25:22 war schon mal ein Punkt gesichert. Das war aber nicht das Tagesziel. Das hieß, drei Punkte einfahren. Im dritten Durchgang gelang das noch nicht. Dem VCP-Team fehlte die Spritzigkeit aus dem ersten Satz. „Wir haben viel zu viele Dankeschön-Bälle nicht verwertet“, sieht Janine Carli eine Ursache für den 24:26-Satzverlust. Eine gute Aufgabenserie von Lisa Helmecke, die vom Gegner am Ende zur besten Spielerin gewählt wurde, brachte die Neubrandenburgerinnen Anfang des vierten Durchganges aus der Bahn. Parchim nutzte die „Angebote“ des SCN jetzt besser und führte mit 11:4. Zwar verkürzten die Gäste noch einmal auf drei Zähler (13:10), die VCP-Damen spielten dann aber ihre Angriffe konsequenter aus (19:12) und erfüllten die Tagesaufgabe, als Dieckemann den ersten Matchball zum 25:16 verwertete.

Gestern gab es noch eine Zugabe. Beim Verbandspokal des VMV der Damen in Schwerin mussten sich die Parchimerinnen nur dem Zweitligisten 1. VC Stralsund im Finalduell im Tie-Break geschlagen geben, nachdem der erste Satz mit 21:25 verloren ging und der zweite mit 25:23 gewonnen wurde. In der Gruppenphase bezwang der VC Parchim den SV Warnemünde I und den VCO Schwerin (beide Regionalliga Nord) jeweils in zwei Sätzen. Die Schwerinerinnen sind auch nächster Gegner der Parchimerinnen in der Liga. Das Spiel wird am Sonnabend (17 Uhr) in Schwerin angepfiffen.

1. VC Parchim: Joachim, Helemecke, Dieckemann, Markert, Simoneit, Claus (L), Gau, Abrutat, Schröder



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