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Jedermann Mecklenburg Giro vereinte 600 Radsportler : Cycling-Cup-Premiere bestanden

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Für die Organisatoren des Jedermann Mecklenburg Giro ging am Sonntagnachmittag ein langes Wochenende mit viel Aufregung zu Ende. Als die Siegerehrung zu Ende war, konnten sich die vielen Helfer auf die Schulter klopfen.

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erstellt am 12.Aug.2013 | 05:45 Uhr

Benzin/Broock | Für die Organisatoren des Jedermann Mecklenburg Giro ging am Sonntagnachmittag ein langes Wochenende mit viel Aufregung zu Ende. Als die Siegerehrung der Einzelwertungen, der Teamwertung und der Bauernolympiade zu Ende war, konnten sich die vielen fleißigen Helfer auf die Schulter klopfen - es war geschafft. Rund 600 Jedermänner und natürlich auch -frauen, etwa 80 Teilnehmer an der Familien-Rundfahrt und viele Gäste mussten informiert, in die richtigen Bahnen gelenkt und versorgt werden.

Punkt 8 Uhr am Sonntagmorgen, da herrschten noch ziemlich frische Temperaturen, gingen rund 340 Radrenner auf die "kleine" Runde des Giro über 62,4 Kilometer. Als die ersten nach eineinhalb Stunden den Zielstrich in Broock überquerten, herrschte bestes Radfahr-Wetter und die Zeiten der Leistungsstärksten untermauerten das. Denn die Sechsergruppe absolvierte den Kurs mit durchschnittlich mehr als 40 km/h. Nicht ganz so schnell, aber trotzdem zufrieden, gab sich das Hagebau-Team um Heinz Schulz, der eigentlich der Urvater des Benziner Jedermann-Rennens ist, das ja schon zum 7. Mal stattfand: "Wir sind, glaube ich, alle unter zwei Stunden gefahren, das ist super", freut sich der Plauer, der schon weit über die 70 Jahre als ist, aber noch "fit wie ein Turnschuh". Noch etwas später erreichten die Parchimer MFT-Fahrer Taira und Mara Rühe mit Vater Thomas das Ziel: "Meine Mädels haben das richtig gut gemacht", ist er stolz. Der RSV Parchim war ebenfalls mit einem Team am Start und belegte mit Manfred Hennings, Bernd Fiefeck, Jürgen Rueß und Jürgen Paul Platz sieben in der Teamwertung. Sieger in dieser Wertung wurde das "Höhepunkt AS Elektro"-Team des PSV Olympia Berlin.

Auf der großen Runde über 115 Kilometer kam eine Gruppe leider etwas vom Kurs ab. Zwar erreichten die Fahrer als erste das Ziel, hatten aber weniger Kilometer auf dem Tacho, so dass Rennleiter Ingo Gehrmann aus Malliß bei der Auswertung des Zieleinlaufes mächtig aufpassen musste. Letztlich hatte aber alles seine Richtigkeit. Christian Müller (Team Graakjaer) bekam bei der Ehrung der Besten vor der Scheune in der Ziegelei die Siegerschleife. Bei der Familienrunde erreichte Christian Schoor nach 37:15 Minuten als erster das Ziel.

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