Tischtennis : Aufbau Parchim ist Herbstmeister

Slawomir Cylwik ist derzeit die Nummer 1 in der Verbandsoberliga Nord.
Slawomir Cylwik ist derzeit die Nummer 1 in der Verbandsoberliga Nord.

Verbandsoberliga: SVA-Herren siegen gegen Eimsbütteler TV 9:3 und beim SV Fockbek mit 9:5

svz.de von
03. Dezember 2014, 22:09 Uhr

Das vergangene Wochenende hielt für die Tischtennisherren von Aufbau Parchim zum Abschluss der Hinserie in der Verbandsoberliga mit dem Eimsbütteler TV und dem SV Fockbek zwei so genannte Pflichtaufgaben bereit. Diese Pflicht wurde gegen die beiden Abstiegskandidaten erfüllt. Von einer Kür konnte jedoch in beiden Partien nicht die Rede sein.

Am Sonnabend war Eimsbüttel ohne Spitzenspieler Christlieb, der aufgrund einer Sehnenreizung geschont wurde, zu Gast. Alle Doppel liefen über die volle Distanz. Cylwik/Kukkuk drehten nach einem konzentrationsarmen Auftakt einen 0:2-Satzrückstand in einen Sieg um, Rehberg/Bauer unterlagen unglücklich und Schütz/Hapke siegten unnötig knapp. Slawomir Cylwik, Chris Rehberg und Arkadiusz Kukkuk erhöhten auf 5:2. Kukkuks Sieg stand jedoch in einem seiner wenigen schwächeren Spiele auf des Messers Schneide. Eimsbüttel verkürzte durch einen Punkt gegen Parchims Uwe Schütz. Ein 3:0 Tobias Hapkes und ein unglückliches 2:3 Marcel Bauers hielten den Abstand, ehe Cylwik knapp und Rehberg sowie Kukkuk sicher die drei letzten notwendigen Punkte zum 9:3 erzielten.

Somit war klar, dass am Sonntag ein Unentschieden in Fockbek zur Herbstmeisterschaft reichen würde. Die durch arge Personalprobleme gebeutelten Schleswig-Holsteiner mussten wieder einmal auf ihre dänische Nummer zwei Wind verzichten. Der Langzeitverletzte Raatz rutschte dafür ins obere Paarkreuz, allerdings gab er, wie in den letzten Wochen auch, seine beiden Einzel kampflos an die Parchimer ab. Allerdings begann die Partie mit einem 0:2-Rückstand nach den ersten beiden Doppel äußerst unangenehm für die Eldestädter. Lediglich Schütz/Hapke konnten das dritte Doppel erfolgreich gestalten. Chris Rehberg gewann im Anschluss sicher. Da Cylwik aus benannten Gründen kampflos gegen Raatz siegte, führte Aufbau bereits mit 3:2. Sichere Siege Kukkuks und Hapkes sowie zwei unglückliche Niederlagen durch Schütz und Bauer führten zur knappen 5:4-Halbzeitführung. Cylwik, Rehberg (kampflos) und Kukkuk erhöhten im Schnellverfahren auf 8:4. Da Schütz im Anschluss nicht den Deckel auf das Spiel und somit die Hinserie setzen konnte, blieb dies im Anschluss Hapke vorbehalten, was ihm in einem engen Spiel auch gelang.

Somit ist Aufbau Parchim Herbstmeister der Verbandsoberliga Nord. Teamchef Jens Stratmann resümiert zufrieden: „Wir waren mit dem Ziel eines gesicherten Mittelfeldplatzes gestartet“, stellt allerdings auch fest: „Wir hatten viele glückliche Ergebnisse“. Jedoch zeichnet Parchim bisher eine deutliche Dominanz aus. Mit Cylwik, Kukkuk und Hapke stellt Parchim in den drei Paarkreuzen die besten Spieler der Liga. Insbesondere Slawomir Cylwik präsentiert sich in den meisten Spielen enorm überlegen, was ihn zum bisher besten Spieler der gesamten Liga macht. Sein Paarkreuzpartner Rehberg steht ihm als Sechstbester dabei kaum nach. Alle drei Doppel stehen positiv da, wobei besonders die Kombination Rehberg/ Bauer hervorzuheben ist, die regelmäßig die Spitzenpaarungen aus dem Spiel genommen hat. Etwaigen Aufstiegsbestrebungen entgegnet jedoch Chris Rehberg: „Wir sollten uns mit irgendwelchen Ambitionen zurückhalten. Wir werden in der Rückserie unsere Spiele spielen. Dann gucken wir mal, was am Ende rauskommt.“ Aufbau hat nun einen Punkt Vorsprung auf Preetz, den ärgsten Verfolger. Auf den Tabellendritten Oberalster beträgt der Vorsprung vier Punkte, auf Friedrichsort und Brunsbüttel sogar sechs.

Nach der langen Winterpause könnten am ersten Rückrundenspieltag schon entscheidende Weichen gestellt werden: Am 7./8. Februar 2015 muss die Mannschaft zunächst in Preetz und dann in Oberalster an die Tische.



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