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Chris Martin reist zum Saisonhöhepunkt in die USA : Am Sonnabend geht`s nach Tennessee zur 70.3-Ironman-WM

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

von
erstellt am 30.Aug.2017 | 23:06 Uhr

Am Sonnabend in aller Frühe beginnt für den Parchimer Ausdauersportler Chris Martin die Reise über den großen Teich zum Saisonhöhepunkt in den Vereinigten Staaten. Am Abend wird er schon in Chattanooga (Tennessee) angekommen sein. Dort findet am 9./10. September die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft statt. Am Sonnabend starten die Profis und Altersklassenstarter der Frauen und am Sonntag der Männer auf den äußerst anspruchsvollen Kurs. Insgesamt werden rund 2500 Triathleten teilnehmen.

Darauf hat sich der 45-Jährige, nachdem er sich Anfang April diesen Jahres im chinesischen Liuzhou das Ticket gesichert hatte, intensiv vorbereitet. Am vergangenen Wochenende standen noch zwei regionale Triathlon-Wettkämpfe der Kurzdistanz in Parchim und Sternberg im Trainingsplan. „Ich habe mich ziemlich wohl gefühlt und denke, dass ich für Chattanooga fit bin“, so ein optimistischer Chris Martin. In dieser Woche standen noch weitere kleinere Trainingsläufe und -fahrten im Terminplan, Freitag noch eine Schwimm-Einheit im Grabower Waldbad. „Dort habe ich mich viel auf die Schwimmdistanz vorbereitet“, sagt der Parchimer. Möglichkeiten im Freiwasser zu trainieren seien in näherer Umgebung eher nicht so reichlich. „Da nutze ich am liebsten den Baggersee bei Dreenkrögen an der A24.“

Oberstes Ziel in den USA ist für den Mecklenburger, unbeschadet das Ziel zu erreichen. Das ist bei 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen eine große Herausforderung. „An irgendwelche Zeiten und Platzierungen denke ich erst einmal gar nicht“, schaut Chris Martin voraus. Denn er hat sich das Streckenprofil angesehen. Geschwommen wird ein Viereck-Kurs im Tennessee River, also auch ein Stück gegen die Strömung. Die Radstrecke weist insgesamt rund 1000 Höhenmeter auf, die überwunden werden müssen und auf den zwei Runden der Laufstrecke sind es noch einmal 300 Höhenmeter. Zum Aklimatisieren und Verkraften der Zeitumstellung bleibt dem Parchimer eine Woche. „Das müsste ausreichen“, ist Chris Martin optimistisch, am 10. September topfit an den Start zu gehen.  

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