Fussball-Landesklasse : Zarrentiner gehen in Pampow unter

Für die Zarrentiner (in Blau) läuft es derzeit alles andere als rund. Die 0:7-Niederlage in Pampow setzte einen neuen Tiefpunkt.
Für die Zarrentiner (in Blau) läuft es derzeit alles andere als rund. Die 0:7-Niederlage in Pampow setzte einen neuen Tiefpunkt.

Empor-Kicker müssen den Blick nach 0:7-Schlappe nach unten richten. SG 03 hält Sechs-Punkte-Vorsprung.

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25. November 2019, 00:00 Uhr

Der 13. Spieltag der Fußball-Landesklasse IV war aus regionaler Sicht ein gebrauchter. Von den sechs Vertretern konnte nur Tabellenführer SG 03 Ludwigslust/ Grabow einen Sieg verbuchen. Demgegenüber standen fünf Niederlagen. Immer enger wird es für den SV Warsow, nachdem das Schlusslicht zum zweiten Mal in dieser Saison nicht angetreten ist.


SG 03 Lulu/Grabow – Rehnaer SV 5:0

„Das waren sehr gute 90 Minuten, ein starkes Heimspiel“, freute sich Trainer Ricardo Hagedorn über einen überzeugenden Auftritt der SG 03. Der Landesliga-Absteiger begann druckvoll und ging durch einen Abstauber von David Stahl früh in Führung (5.). Rehna versuchte mit intensiver, dabei aber nie unfairer Zweikampfführung dagegenzuhalten. Die Heimelf konnte aus ihrer optischen Überlegenheit erst kurz vor der Pause wieder Kapital schlagen. Nach guter Vorbereitung grätschte der mitgelaufene Außenverteidiger Friedrich Schebela den Ball zum 2:0 ins Netz (39.), Wenig später erhöhte David Stahl auf 3:0 (44.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkte der Tabellenführer zunächst etwas „satt“, überstand die Phase aber schadlos und übernahm dann wieder die Spielkontrolle. Als Steffen Kretschmer energisch in den Strafraum zog und nur durch ein Foul zu stoppen war, jagte Robert Thießen den fälligen Elfmeter satt oben rechts zum 4:0 in den Winkel (71.). Den Schlusspunkt setzte der kurz zuvor eingewechselte Luca Wendt, der sich selbst für ein konsequentes Pressing belohnte (75.).


FSV Testorf/Upahl – Eintracht Ludwigslust 3:2

Die bittere Niederlage im Aufsteigerduell war aus Sicht von Marcel Klein in jedem Fall vermeidbar. Der Eintracht-Trainer haderte auch mit dem Schiedsrichter, „der uns drei klare Elfmeter verwehrt hat.“ Das habe selbst der Gegner so eingeschätzt. Darüber hinaus sei der FSV in der Chancenverwertung einfach konsequenter gewesen. Den ersten Rückstand (27.) konnte Jacob Wickborn ausgleichen (41.). Der Eintracht-Kapitän war es auch, der nach einem Doppelschlag der Heimelf (54. und 56.) mit dem Anschlusstreffer (69.) noch einmal neue Hoffnung weckte. Zum Ausgleich reichte es aber trotz aller Bemühungen nicht mehr.


Schweriner SC – SVF Neustadt-Glewe 3:0

Stark ersatzgeschwächt auf Schweriner Kunstrasen angetreten, geriet die Neustädter Elf früh mit 0:2 ins Hintertreffen (9. und 13./Handelfmeter). In der Folge hatten die Gäste zwar mehr vom Spiel. Es fehlte aber an Durchschlagskraft. Die größte Chance vergab Matthias Milchner kurz vor der Pause freistehend. Nach dem Seitenwechsel zeigten beide Teams nur noch wenig Konstruktives. Mit dem 3:0 (76.) war der Deckel endgültig drauf. SVF-Keeper Tobias Gundlach verhinderte Schlimmeres.


MSV Pampow II – Empor Zarrentin 7:0

„Die momentane Situation ist bescheiden. Wir laufen unseren Ansprüchen hinterher“, sagte der sportliche Leiter der Empor-Männer, Daniel Dähn, nach der empfindlichen Zarrentiner „Klatsche“ in Pampow. An diesem Tag sei sehr viel zusammengekommen, wie etwa die kurzfristigen, aber nachvollziehbaren Absagen zweier Spieler. Die Partie war schon zur Pause gelaufen. Die MSV-Reserve legte nach zwei frühen Toren (2. und 11.) noch zwei weitere nach (29. und 45.) und baute ihren Vorsprung in der Folge schnell weiter aus (48./55./60.).


Wittenburger SV – SV Stralendorf 1:4

Die nächste Niederlage setzte es für den Wittenburger SV. Dabei war die Mannschaft gegen spielerisch überlegene Gäste durch einen von Ricardo Schlichting abgeschlossenen Konter gar nicht einmal unverdient in Führung gegangen (14.) und hatte das 1:0 auch mit in die Pause genommen. Als sich Lorenz Kloidt gut durchsetzte, lag sogar das 2:0 in der Luft. Stattdessen glich Stralendorf durch einen „komischen“ Elfmeter aus (48.). Unstrittig war der zweite Strafstoß, den der Tabellensechste zum 2:1 verwandelte (79.). Dass es am Ende dann noch so deutlich wurde, lag an zwei klassischen Stralendorfer Kontern (86. und 90.).
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