Leichtathletik-Hallenkreismeisterschaften : Weihnachtsmänner statt Medaillen

In der Staffelentscheidung der U10 sprintete das Hagenower Quartett vor den Teams von SG 03 Ludwigslust/Grabow (l.) und SVF Neustadt-Glewe aufs oberste Treppchen.
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In der Staffelentscheidung der U10 sprintete das Hagenower Quartett vor den Teams von SG 03 Ludwigslust/Grabow (l.) und SVF Neustadt-Glewe aufs oberste Treppchen.

Bei den Leichtathletik-Hallenkreismeisterschaften in Ludwigslust gab es für die Besten neben Urkunden auch eine süße Kleinigkeit. Es war der Wettkampfabschluss für den Leichtathletiknachwuchs.

svz.de von
10. Dezember 2013, 15:44 Uhr

Auch in diesem Jahr bildeten die Hallenmeisterschaften in Ludwigslust wieder den regionalen Wettkampfabschluss für den Leichtathletiknachwuchs. Die Resonanz konnte sich sehen lassen. Knapp 200 junge Sportler aus mehr als zehn Vereinen waren der Einladung des Kreisleichtathletikverbandes gefolgt und sorgten für eine bestens gefüllte Techentiner Sporthalle. Insbesondere in den unteren Altersklassen gingen fast durchgängig stark besetzte Felder an den Start, um in 30-m-Sprint, Dreierhopp, Medizinballstoßen, Hochsprung, 60m, Short-Run sowie den Staffelwettbewerben ihre Besten zu ermitteln. Auf die Medaillengewinner warteten Urkunden und kleine Schoko-Weihnachtsmänner.

Davon sammelten die Athleten des TSV Empor Zarrentin reichlich ein. Die 23 Schaalseestädter kamen am Ende auf 16 Siege, fünf zweite und vier dritte Plätze. Zu besonders fleißigen „Abräumern“ entwickelten sich Jennifer Kugler (W17), die gleich viermal aufs oberste Treppchen gebeten wurde, sowie Malte Tiltmann (M8), Lukas Marxkord (M15) und Nicola Prösch (W16) mit ihren jeweils drei Erfolgen. Ein tolles 600-m-Rennen liefen wieder Vivien Brose und Merle Burkhard. Die beiden achtjährigen Empor-Mädchen spulten ihre Runden wie ein Uhrwerk ab, ließen der Konkurrenz keine Chance und feierten einen Doppelsieg. Etwas Pech hatte Luisa Paul (W11), die sich im Medizinballstoßen souverän durchsetzte, aber auf Grund einer Verletzung auf weitere Starts verzichten musste.

Der Hagenower SV war mit 17 seiner jüngsten Talente vertreten, für die am Ende eine Bilanz von 7xGold, 11xSilber und 5xBronze zu Buche stand. Besonders hervorzuheben waren aus Sicht der Übungsleiter dabei die Leistungen von Vanessa Schmalfeldt (W13), Theresa Schulz (W10) und Nikolai Michaijlov (M10). Eine Auszeichnung nahm auch Patrick Wiech mit nach Hause. Er gehört seit 2005, also praktisch von Anfang an, zum Hagenower Trainerteam und erhielt als Anerkennung seines ehrenamtlichen Engagements vom Kreisleichtathletikverband die Ehrennadel in Bronze.

Die Hallenmeisterschaften waren ein würdiger Jahresausklang. Dank guter Organisation gingen die Wettkämpfe trotz der großen Teilnehmerzahlen zügig über die Bühne.

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