Radball : Überzeugend ins Halbfinale

Aufgetrumpft: Toni Herrmann (l.) und Lars-Eric Richter haben sich souverän für das DM-Halbfinale qualifiziert.
Aufgetrumpft: Toni Herrmann (l.) und Lars-Eric Richter haben sich souverän für das DM-Halbfinale qualifiziert.

U19-Radballer des SV Wanderlust Lüblow gewinnen DM-Viertelfinale

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26. März 2019, 23:00 Uhr

Die U19-Radballer des SV Wanderlust Lüblow haben den nächsten Schritt in Richtung erneute Teilnahme am Finale zur deutschen Meisterschaft gemacht. Toni Herrmann und Lars-Eric Richter gingen aus dem Viertelfinal-Turnier im niedersächsischen Aschendorf als Sieger hervor und stehen damit in der Vorschlussrunde. Ein kleiner Wermutstropfen trübte die Freude über das Weiterkommen. Die im Anschluss an die parallel ausgetragenen Viertelfinals in Ginsheim (Hessen) vorgenommene Auslosung ergab, dass die Lüblower für das Halbfinale in den Schwarzwald, nach Prechtal, „geschickt“ werden. „Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben, dass wir immer die weiteste Fahrt erwischen“, kommentierte der Lüblower Vereinsvorsitzende Burkhard Protz die für den 6. April anstehende „Weltreise“.

Aber natürlich überwog die Zufriedenheit. „Sie haben top Leistungen abgerufen“, urteilte Protz in seiner Funktion als Trainer. In Aschendorf warteten als Gegner der Landesmeister und der Drittplatzierte aus Niedersachsen (Aschendorf und Bilshausen) sowie der Zweite und Vierte aus Nordrhein-Westfalen (Münster und Methler). So stand es jedenfalls auf dem Papier. Die Münsteraner mussten krankheitsbedingt absagen, und so reduzierte sich das Feld auf vier Mannschaften. Da drei Halbfinal-Tickets zu vergeben waren, standen die Chancen von vorn herein nicht schlecht.

Herrmann/Richter zeigten von Anfang an, dass sie es auf den Turniersieg abgesehen hatten. Hoch konzentriert besiegten sie in ihrem Auftaktspiel das Duo vom RV Methler souverän mit 8:0. Mit dem gastgebenden RV Teutonia Aschendorf folgte ein echter Gradmesser. Vor zwei Jahren hatten die Lüblower gegen dieses Team zweimal deutlich den Kürzeren gezogen (DM-Viertelfinale und Finalturnier). Doch diesmal drehte der MV-Landesmeister den Spieß um, führte zur Pause mit 2:0 und nutzte in der zweiten Halbzeit die immer hektischer werdenden Aschendorfer Angriffe, um erfolgreich zu kontern – Endstand: 4:0. „Sie haben das taktisch sehr gut gemacht. Da zahlt sich aus, dass sie bei uns in der Oberliga-Runde bei den Männern mitmischen.“

Im letzten Spiel hätte gegen Bilshausen schon ein Unentschieden gereicht. Ziel war es aber, mit einer weißen Weste aus dem Turnier zu gehen. Und das gelang dank eines 6:2-Sieges in überzeugender Manier.

Auf den zweiten Blick hat die anstehende Schwarzwald-Tour auch ihr Gutes, wenn es nämlich um die sportliche Perspektive geht. „Da ist kein Überflieger dabei. Die Gegner haben sie alle schon mal geschlagen“, erwartet Burkhard Protz ein offenes Halbfinale, dass bei entsprechender Tagesform eine realistische Chance auf den Finaleinzug biete.

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